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Ulrich Osterloh träumt von Italien und wünscht sich radikalen Bürokratieabbau

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Ulrich Osterloh. Der 64-Jährige aus Halter ist Erdbeerbauer und neuerdings auch Winzer.

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Experte in Sachen Erdbeeranbau und jetzt auch noch Winzer: Ulrich Osterloh präsentiert inmitten seines Weinfeldes einen 2023er Grauburgunder aus eigenem Anbau. Foto: Berg

Experte in Sachen Erdbeeranbau und jetzt auch noch Winzer: Ulrich Osterloh präsentiert inmitten seines Weinfeldes einen 2023er Grauburgunder aus eigenem Anbau. Foto: Berg

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Wir sind gerade dabei, unseren Erdbeerbetrieb zu transformieren, wie man heutzutage sagt. Wir werden vom flächenstarken Freilandanbau zu einem hochtechnisierten Anbau in Folientunneln umschwenken, da dort alle Parameter sehr gut planbar sind. KI unterstützte Ernteprognosen, Roboting in vielerlei Anwendungen, Arbeitserleichterung für die Erntehelfer und strikte Umsetzung von Nachhaltigkeit in allen Ebenen. Und nicht zu vergessen unser Weinanbau, bei dem in der letzten Zeit sehr interessante Projekte und Kunden hinzugekommen sind. Das alles bringt viel Spaß.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Unsere Kinder haben uns zu Weihnachten eine Reise nach London zum ABBA-Voyage-Konzert geschenkt. Das war einfach ein tolles Erlebnis, die ABBA-Avatare auf der Bühne zu sehen.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Radikaler Bürokratieabbau ohne Hintertürchen und Vereinfachung von Gesetzen und Vorschriften, da dies in den letzten Jahren total ausgeufert ist.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen können?
Ich würde gerne mit meiner Frau und einigen guten Freunden eine Italienreise machen. Es gibt so viele schöne Länder auf dieser Welt, aber Italien ist einfach traumhaft schön. Mailand, Florenz, Verona und natürlich der Comer See, Gardasee und die vielen schönen und traditionsreichen Weingüter.

Was tun Sie am liebsten?
Gute Musik hören – 70er, 80er, Klassik und Rock – bei einem Glas Wein bei uns im Garten.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ehrlichkeit, Kreativität und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Was ich nicht gerne an mir mag, ist meine zeitweilige Ungeduld, wenn etwas nicht klappt.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Dokus über fremde Länder, Regionen und Technik, Mare TV.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Sir Anthony Hopkins bei Mike Oldfield in der Karibik.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ein argentinisches Filetsteak mit einem knackigen Salat.

Welches Thema in der OV hat Sie am meisten beschäftigt?
Alle regionalen Ereignisse hier im Oldenburger Münsterland, aber auch die Weltpolitik, die in den letzten Jahren sich sehr dynamisch verändert hat.


Zur Person:

  • Ulrich Osterloh aus Halter bei Visbek ist 64 Jahre alt.
  • Nach seiner Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister und Wehrdienst bei den Fallschirmjägern hat Osterloh den landwirtschaftlichen Familienbetrieb auf Sonderkulturen ausgebaut und sich dabei auf den Erdbeeranbau sowie neuerdings auch auf den Weinanbau spezialisiert.
  • Osterloh ist seit 32 Jahren verheiratet mit seiner Frau Melita.
  • Das Paar hat zwei Kinder, Alicia und Alexander, die beide im Betrieb arbeiten – und ihn auch zukünftig übernehmen wollen.
  • Osterlohs großes Hobby ist die Fliegerei, allerdings ist er nach eigenen Angaben momentan „leider gegroundet“.

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