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Britta Drees liebt es, kreativ zu sein

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Britta Drees aus Cloppenburg.

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Probiert gerne neue Dinge aus: Britta Drees tüfelt zum Beispiel gerade für ihre Musik mit einer Loopstation herum. Foto: Drees

Probiert gerne neue Dinge aus: Britta Drees tüfelt zum Beispiel gerade für ihre Musik mit einer Loopstation herum. Foto: Drees

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Wie kann so eine leichte Frage eigentlich immer so schwierig zu beantworten sein? Sagen wir so: Das Jahr könnte anfangen, etwas besser zu werden. Aber ich sehe auf jeden Fall einiges, auf das ich mich freue. In meiner Arbeit in der „Roten Schule Cloppenburg“ kommen gerade ein paar Highlights auf mich zu. Zum Beispiel das Zeltlager über Pfingsten oder ein paar Veranstaltungen mit der Jungen Kultur Cloppenburg, wie Metal im Kulturbahnhof oder ESC-Public-Viewing in der Roten Schule, und privat geht es direkt auf die 40 Jahre zu. Das kann man auch als bergauf werten.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Seit in der Pandemie kaum Hobbys möglich waren, gönne ich mir Gesangsunterricht bei der Kreismusikschule. Ich singe schon, seit ich denken kann, auch schon in Bands oder bei Soloauftritten bei Hochzeiten, Taufen oder ähnlichem. Aber nur so für mich zu singen in der Unterrichtsstunde, ist schon besonderer Luxus für mich. Und Dazulernen hat mir schon immer Spaß gemacht, außer in Mathe.

Wenn Sie Königin von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Über die Frage hab ich lange nachgedacht, denn es gibt so viele wichtige Themen und auch sicherlich vieles anzupacken. Wenn ich aber Königin von Deutschland wäre, läge eines für mich ganz vorne: Ich würde demokratiefeindliche Parteien abschaffen.

Welchen Traum werden Sie sich als Nächstes erfüllen (können)?
Nach längerer Zeit als „Cloppenbürgerin“ zieht es mich wieder in die Heimat. Nicht weit weg, es bleibt der Landkreis, aber im Herzen bin ich immer Lindernerin oder genauer Lieneranerin geblieben. Deshalb freue ich mich, mit meinem Partner dorthin zurückzuziehen.

Was tun Sie am liebsten?
Ich bin am liebsten kreativ – ob mit meinen Händen oder in der Musik – ganz egal. Und obwohl ich das beruflich auch sein darf, mach' ich das in meiner Freizeit auch am liebsten. Besonders gerne probiere ich neue Dinge aus. Zum Beispiel tüftele ich gerade in der Musik mit einer Loopstation herum und versuche, sie in meine Musik einzubringen. Mein Pinterest-Board ist aber auch immer voll mit Dingen, die ich für zu Hause oder die Arbeit bauen oder basteln möchte.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich mag meinen Humor und meine Empathie, denn das finde ich an anderen Menschen auch wichtig. Ich mag nicht meine Ungeduld und auch nicht meine „Verplantheit“. Nennt man das so, wenn man ständig seine Schlüssel verliert oder sein Handy im Supermarkt an der Kasse liegen lässt? Sehr nervig.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
TV-Sendungen gucke ich nicht. Ich schaue eigentlich nur „on Demand“ und am liebsten Serien. Zuletzt zum Beispiel „Oderbruch“ in der ZDF-Mediathek oder auch die „Fallout“-Serie auf Amazon Prime.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Berühmtheiten interessieren mich nicht privat – ich höre gerne Musik oder schaue Serien, aber ich muss keine Sänger oder Schauspieler deswegen treffen. Vielleicht finde ich die dann nachher noch doof? Ich treffe mich viel lieber mit allen, die ich Freunde oder Familie nennen darf – die Treffen sind auch immer Highlights, und viele haben auch Geschichten fürs Leben gebracht.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ich ernähre mich seit knapp 2 Jahren vegetarisch, deshalb muss ich die Chance nutzen und an die Firma Schlömer appellieren. Es wäre ein Traum, wenn es „Schlömer's Suppe – Mockturtle Art“ als vegetarische Variante gäbe. Kann man da nicht was machen? Das würde ich sehr gerne wieder mit Nudeln essen.

Welches Thema bei OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Ich finde eigentlich alles aus der Region spannend. Beruflich freue ich mich immer, wenn über unsere Arbeit in der „Roten Schule“ oder im Jugendtreff „JiM“ ein schöner Bericht zu lesen ist. Privat interessieren mich alle kommunalpolitischen Themen – zuletzt zum Beispiel alles um die Markthalle. Ich lese aber auch gerne über Veranstaltungen aus der Region oder Berichte von Spielen der Basketballmannschaften des VFL-Löningen – da spielen meine Brüder.

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