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Wissenschaftsminister Thümler: Geld für Hochschulgebäude notwendig

Für Investitionen an den Unis und Hochschulen ist aus Sicht von Björn Thümler mehr Geld notwendig. Als eine Kernaufgabe sieht der Minister unter anderem den Ausbau eines Studiengangs.

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Der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler nimmt am Landesparteitag der CDU teil. Foto: dpa/Hibbeler

Der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler nimmt am Landesparteitag der CDU teil. Foto: dpa/Hibbeler

Für Investitionen in niedersächsische Hochschulgebäude ist nach Ansicht von Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) deutlich mehr Geld notwendig. "Wenn wir künftig auf 100, 120 Millionen Euro pro Jahr bei den Unterhaltungsmitteln kämen, wären wir schon mal ganz viele Schritte weiter", sagte Thümler der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Laut Ministerium liegt diese Summe derzeit bei jährlich 59 Millionen Euro.

Eine verlässliche Erhebung, wie groß der Investitionsbedarf an Hochschulen ist, gibt es laut Thümler nicht. "Aber es gibt natürlich einen Investitionsbedarf an Hochschulen. Das kann man vor Ort auch sehen: Es fängt bei den normalen Toilettenanlagen an und geht dann in den Forschungsbereichen weiter." Der Bereich habe insgesamt zu wenig Geld, dies sei schon immer so gewesen. "Darüber will ich aber nicht klagen, denn wir haben auch einiges geschafft mit unseren Mitteln." Als Beispiel nannte er die Sanierung und Erweiterung der Aula und Mensa der Universität Vechta.

Als Erfolg der in Kürze endenden Legislaturperiode sieht der Minister in seinem Ressort den Ausbau von fast 200 zusätzlichen Studienplätzen in der Humanmedizin. "Auch der Ausbau der Forschungsinfrastruktur, der sehr gut gelungen ist durch die Ansiedlung zusätzlicher Institute in Niedersachsen, war ein Meilenstein." Am 9. Oktober ist Landtagswahl im Bundesland.

Als eine Kernaufgabe in der nächsten Legislaturperiode sieht Thümler den Ausbau von weiteren 200 Medizin-Studienplätzen. "Dann wären wir von jetzt knapp 790 auf 990. Wir würden auch daran arbeiten, dass wir Kooperationen mit europäischen Fakultäten gangbarer machen, beispielsweise mit Prag und Riga im Bereich Medizin, um noch mehr Ärzte nach Niedersachsen zu holen."

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