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Spedition Schockemöhle möchte in Holdorf 19 Meter hohe Halle bauen

Im ursprünglichen Bebauungsplan ist die maximale Höhenbebauung noch auf 15 Meter begrenzt. Die Holdorfer Politik möchte dies möglich machen.

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Die Speditionsfirma Schockemöhle möchte an der Straße „In den Wiesen“ eine Lagerhalle bis 19 Meter Höhe bauen, was der Planungs- und Bauausschuss durch eine Änderung des Bebauungsplanes ermöglichen möchte. Foto: Röttgers

Die Speditionsfirma Schockemöhle möchte an der Straße „In den Wiesen“ eine Lagerhalle bis 19 Meter Höhe bauen, was der Planungs- und Bauausschuss durch eine Änderung des Bebauungsplanes ermöglichen möchte. Foto: Röttgers

Einstimmig haben die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Gemeinde Holdorf auf ihrer mittlerweile 7. Sitzung für die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 80/II „Bereich zwischen der L 849 und In den Wiesen“ votiert. Damit empfahl das Gremium, den Weg für die Speditionsfirma Schockemöhle freizumachen, dort eine Lagerhalle in Höhe von 19 Metern zu bauen. Im ursprünglichen Bebauungsplan ist die maximale Höhenbebauung noch auf 15 Meter begrenzt.

Einstimmigkeit herrschte unter den Fraktionen auch bei der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 28/III a und b „Am Harpendorfer Weg“, wo die Anregungen der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligungen seitens der Verwaltung vorgebracht wurden. Dort geht es um die geplante Erweiterung der Firma Gerwing. Einhellige Zustimmung gab es auch bei der mittlerweile 4. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 28 / I „Fallenriede“, was nun zu Bauland ausgeweitet werden kann. Hier hatte der Landkreis Vechta während der öffentlichen Auslegung hervorgebracht, eine Wallhecke zu schützen und bei einem angrenzenden Regenrückhaltebecken den Artenschutz zu berücksichtigen.

Gemeinde will sich bei der Barbara-Schule alle Optionen offen halten

Einstimmig empfahlen die Fachausschussmitglieder auch der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 39 „Flurweg“, sodass beim geplanten Erweiterungsbau der St. Barbara-Schule das gesamte Areal als Gemeindebedarfsfläche ausgewiesen wird. Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug sprach in diesem Zusammenhang vom „Blick in die Glaskugel“, da sich Rat und Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt noch alle Optionen offen lassen wollen, gegebenenfalls auch noch Platz für einen Kindergarten gleich nebenan zu haben. „Damit lassen wir uns alle Wege für die Zukunft offen. Mehr Spielraum ist nur von Vorteil“, betonte der Bürgermeister. 

Über die Themen spricht der Verwaltungsausschuss am 27. September und der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 4. Oktober, wenn eine Entscheidung gefällt wird.

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