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So spart die Gemeinde Molbergen

Auf die Weihnachtsbeleuchtung will Bürgermeister Bastian nicht verzichten. Auch die Schulen sollen möglichst in Ruhe gelassen werden. Was aber bleibt dann?

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Hier fließt nur kaltes Wasser: Im Rathaus Molbergen sind die Untertischboiler abgestellt worden. Foto: Vorwerk

Hier fließt nur kaltes Wasser: Im Rathaus Molbergen sind die Untertischboiler abgestellt worden. Foto: Vorwerk

Die steigenden Strom- und Gaspreise treffen auch die Gemeinde Molbergen. Wie hoch die Zusatzkosten sein werden, die auf Molbergen zukommen, könne er noch nicht sagen, erklärt Bürgermeister Witali Bastian. Aktuell sei das Bauamt mit der Berechnung beschäftigt.

Sparen ist das oberste Gebot. So will es auch der Bund und hat Vorgaben unter anderem für öffentliche Gebäude erlassen. Daher ist nun in Molbergen die Außenbeleuchtung von einigen Gebäuden sind abgeschaltet worden. Im Rathaus selbst seien die Untertischboiler deaktiviert, sodass es hier zurzeit nur kaltes Wasser gebe, sagt Bastian. Ob die Straßenbeleuchtung eingeschränkt werde, werde noch zu diskutieren sein. Handlungsbedarf sehe er allerdings nicht, betont Bastian. "Bereits im Vorfeld haben wir 90 Prozent der Straßenlaternen mit LEDs ausgestattet." Beschränkungen hätten also nur einen geringen Einfluss.

Weitere Möglichkeiten zur Reduktion des Energieverbrauchs gebe es in Molbergen nicht, glaubt Bastian. Schulen etwa könne und wolle er nicht zum Sparen zwingen. 

Und wie sieht es mit der Weihnachtsbeleuchtung aus? Die Gemeinde besitze 20 Weihnachtssterne, die aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr aufgehängt werden. "Es würden nur ungefähr Mehrkosten in Höhe von 300 Euro entstehen", rechnet Bastian vor. Auch die Sterne seien mit LED-Leuchten ausgestattet, sodass eine Streichung der Weihnachtsbeleuchtung nur einen geringfügigen Effekt habe.

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