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So soll die Stickteichkreuzung sicherer werden

Für den Unfallschwerpunkt zwischen Neuenkirchen und Rieste gibt es eine Lösung. Bis Mitte 2023 soll sie zumindest zum Teil umgesetzt sein.

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Nach links geht es in den See-Urlaub: Die Abbiegerspur in Richtung Alfsee soll verlängert werden. Foto: E. Wenzel

Nach links geht es in den See-Urlaub: Die Abbiegerspur in Richtung Alfsee soll verlängert werden. Foto: E. Wenzel

Für die Stickteich-Kreuzung an der Grenze zwischen Neuenkirchen-Vörden und Rieste wurde nach jahrelangen Diskussionen eine Lösung gefunden: Bis Mitte 2023 soll an jeder Straße der Kreuzung eine Ampel stehen. Dazu soll die Abbiegerspur verlängert werden. Die Umgestaltung war nach einer Reihe von Unfällen Thema geworden.

Der Planungsauftrag für die Ampelanlagen laufe schon, teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone mit. Er schätzt, dass die Ampelanlagen Mitte 2023 gebaut werden sollen.

Zudem sollen die Linksabbieger auf der Straße Bieste-Stickteich mehr Platz bekommen. So sollen vor allem Wohnwagen problemloser in Richtung Alfsee abbiegen können. Hierfür sei ein Teil eines Grundstücks an der Ecke Alfhausener Straße/Bieste-Stickteich gekauft werden. Schließlich werde die Straße neu asphaltiert, erklärt Calderone.

Freuen sich über die Ampeln: Michael Wernke, Christian Calderone und Tobias Lahrmann. Foto: E. WenzelFreuen sich über die Ampeln: Michael Wernke, Christian Calderone und Tobias Lahrmann. Foto: E. Wenzel

In der Ideenfindung war auch von einem Kreisel die Rede. Aufgrund der Winkel der Kreuzung hätte sich der Bau aber kompliziert gestaltet. Dafür sei die Stickteichkreuzung zu "schief", erklärt Calderone – der Kreisel sei eher ein Eisel geworden. Und das sei teuer, denn dafür seien weitere Grundstückskäufe nötig gewesen.

Die Maßnahme ergänzt die am Anfang des Jahres aufgestellten 50er-Schilder. An diese würden sich trotz Kontrollen nicht viele Fahrer halten, bemängelt Michael Wernke, der Samtgemeindebürgermeister Bersenbrücks. Deswegen sei er froh über die Ampel-Lösung. „Das Geld ist es wert, damit es keine Schwerverletzten mehr gibt“, meint der Holdorfer. Auch Ansgar Brockmann, Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden, ist zuversichtlich: "Ich glaube, das wird eine vernünftige Absicherung der Kreuzung gewährleisten."

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