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Rund 6500 Demonstranten beim Christopher Street Day in Oldenburg

Es sind mehr Teilnehmer gekommen, als ursprünglich erwartet: In der Oldenburger Innenstadt haben rund 6500 Menschen unter anderem für die Rechte von Homosexuellen demonstriert.

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Zahlreiche Demonstranten ziehen während des CSD 2021 durch Oldenburg. Foto: Mohssen Assanimoghaddam / dpa

Zahlreiche Demonstranten ziehen während des CSD 2021 durch Oldenburg. Foto: Mohssen Assanimoghaddam / dpa

Zum Christopher Street Day Nordwest sind am Samstag Tausende Teilnehmer in die Oldenburger Innenstadt gekommen. Das Motto der Demonstration unter anderem für die Rechte von Homosexuellen lautete «Liebe beginnt im Herzen, Akzeptanz im Kopf». Mit etwa 6500 schlossen sich nach Angaben eines Polizeisprechers deutlich mehr Menschen als erwartet dem friedlichen Zug an.

Trotz großer rechtlicher Fortschritte der letzten Jahre habe sich in der Lebenswirklichkeit der LGBTIQ-Gemeinschaft nur wenig getan, so die Veranstalter. Die Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und Queere. Immer noch mehr als jeder Dritte von ihnen habe Angst, am Arbeitsplatz die eigene Identität offen zu leben.

Der Christopher Street Day erinnert an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street am 28. Juni 1969.

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