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Land verschuldet sich in Corona-Krise weniger als geplant

Das Volumen des Landeshaushalts lag 2020 bei 40,8 Milliarden. Die Ausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr vor allem wegen der Finanzierung des Covid 19-Sondervermögens um 19,6 Prozent.

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Symbolfoto: dpa

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Der coronabedingte Steuereinbruch ist in Niedersachsen im vergangenen Jahr geringer ausgefallen als befürchtet, weshalb das Land sich weniger stark verschulden muss. Das Volumen des Landeshaushalts lag 2020 bei 40,8 Milliarden, wie das Finanzministerium in Hannover bei der Vorlage des Jahresabschlusses am Mittwoch mitteilte. Die Ausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr vor allem wegen der Finanzierung des Covid 19-Sondervermögens um 19,6 Prozent. Dabei handelt es sich um ein schuldenfinanziertes Finanzpolster, mit dem die Folgen der Corona-Krise abgefedert werden sollen.

Die Steuereinnahmen des Landes gingen 2020 gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent zurück. Sie lagen damit jedoch höher als zu Beginn der Pandemie befürchtet und im Nachtragshaushalt dargestellt. Dadurch kann das Land auf Kreditermächtigungen in Höhe von 641 Millionen Euro verzichten. Die Neuverschuldung beträgt damit – einschließlich der ins Folgejahr übertragenen Kreditaufnahme – 8,1 Milliarden Euro. Der Landtag hatte zunächst im Juli 2020 eine notsituationsbedingte Kreditaufnahme von insgesamt rund 8,8 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Haushaltsabschluss steht nun fest, dass 641 Millionen Euro davon dauerhaft nicht gebraucht werden.

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