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Högl: Bundeswehr sollte Teil der Schulbildung sein

Sollten Schulen sich auch mit den deutschen Streitkräften auseinandersetzen? Diesen Vorschlag macht die Wehrbeauftragte – hält einen verpflichtenden Besuch bei der Bundeswehr aber nicht für nötig.

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Eva Högl (SPD), Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages. Foto: dpa/Kumm

Eva Högl (SPD), Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages. Foto: dpa/Kumm

Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, hat sich dafür ausgesprochen, die Beschäftigung mit der Bundeswehr als wichtigen Teil der Schulbildung zu behandeln. "Ich würde mich freuen, wenn die Lehrerschaft sagen würde: Es ist ein wichtiger Teil im Rahmen der Bildung, sich auch mit den Streitkräften auseinanderzusetzen", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Zudem sei es auch wichtig, dass sich die Bundeswehr öffne. "Es braucht die Begegnung. Genauso bin ich dafür, dass die Bundeswehr in die Kasernen einlädt." Der Tag der Bundeswehr an diesen Samstag sei eine gute Gelegenheit dafür und werde als solche auch genutzt. Außerdem werbe sie in der Gesellschaft dafür, die Truppe einzuladen – auf Volksfeste oder Messen, sagte Högl weiter.

Die Frage der Mediengruppe Bayern, ob es sinnvoll wäre, Schülerinnen und Schüler zu einem Besuch bei der Bundeswehr zu verpflichten, verneinte Högl. "So etwas über eine Pflicht zu regeln, da bin ich skeptisch." Vielmehr müsse es darum gehen, die Neugier der Schülerinnen und Schüler herauszufordern und sich mit der Bundeswehr auseinanderzusetzen, "auch kritisch". "Der Krieg ist Topthema – und damit auch die Streitkräfte", sagte Högl weiter.

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