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Das Dinklager Jugendparlament nimmt seine Arbeit auf

Jette Overberg ist die erste Vorsitzende. In drei Arbeitsgruppen wollen sich die 13 Jugendlichen um die inhaltliche Arbeit kümmern.

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Sie bilden den Vorstand des Jugendparlaments: (von links) Hauke Rohe (stellvertretender Vorsitzender), Jette Overberg (Vorsitzende), Paul Eveslage (stellvertretender Vorsitzender) und Johannes Witte (Kassenwart).  Foto: Stadt Dinklage/Westermann

Sie bilden den Vorstand des Jugendparlaments: (von links) Hauke Rohe (stellvertretender Vorsitzender), Jette Overberg (Vorsitzende), Paul Eveslage (stellvertretender Vorsitzender) und Johannes Witte (Kassenwart).  Foto: Stadt Dinklage/Westermann

Es wurde gewählt, Formalien wurden besprochen und die Geschäftsordnung erklärt: Auf der konstituierenden Sitzung des neuen Dinklager Jugendparlaments (Jupa) mussten wie in anderen politischen Gremien erst noch die organisatorischen Einzelheiten geklärt werden, bevor es um die inhaltliche Arbeit geht. Doch bei der ersten Tagung im Feuerwehrgerätehaus wurde deutlich, dass die 13 Mitglieder viel Lust haben, die Zukunft der Jugendlichen mitzugestalten. 

Wer sitzt im Jugendparlament? Paul Eveslage, Jette Overberg, Eva Josefa Meyer, Kevin Meier, Johannes Witte, Selma Bausen, Anastasia Ditler, Laurenz Tepe, Laurel Ashiagbor, Hauke Rohe, Jasmina Lehnert, Steven Kohlmeier und Lera Tretjakov. Sie sind zwischen 12 und 21 Jahre alt und wurden am 11. September für die Dauer von zwei Jahren gewählt. 

Wie sieht der Vorstand aus? Jette Overberg ist die erste Vorsitzende des Dinklager Jugendparlaments. Die beiden gleichgestellten Vertreter von Jette Overberg sind Paul Eveslage und Hauke Rohe. Das Amt des Kassenwartes übernimmt Johannes Witte. Jette Overberg ist außerdem Mitglied im Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Inklusion und hat dort eine beratende Stimme. 

Sie freuen sich auf die Arbeit des Jugendparlaments: (von links) Alina Abeln (Stadt Dinklage), Carl Heinz Putthoff (Bürgermeister), Jette Overberg, Steven Kohlmeier, Kevin Meier, Eva Josefa Meyer, Jasmina Lehnert, Hauke Rohe, Lera Tretjakov, Johannes Witte, Selma Bausen, Paul Eveslage, Anastasia Ditler, Uwe Middendorf (Sozialamtsleiter), Laurel Ashiagbor, Laurenz Tepe und Alfons Echtermann (Hauptamtsleiter). Foto: Stadt DinklageWestermannSie freuen sich auf die Arbeit des Jugendparlaments: (von links) Alina Abeln (Stadt Dinklage), Carl Heinz Putthoff (Bürgermeister), Jette Overberg, Steven Kohlmeier, Kevin Meier, Eva Josefa Meyer, Jasmina Lehnert, Hauke Rohe, Lera Tretjakov, Johannes Witte, Selma Bausen, Paul Eveslage, Anastasia Ditler, Uwe Middendorf (Sozialamtsleiter), Laurel Ashiagbor, Laurenz Tepe und Alfons Echtermann (Hauptamtsleiter). Foto: Stadt Dinklage/Westermann

Mit welchen Themen wollen sich die Jugendlichen beschäftigen? Ende Oktober hatten sich die 13 gewählten Mitglieder zu einer Art Klausurtagung getroffen, um die künftige Ausrichtung des Dinklager Jugendparlaments festzulegen. Dabei wurden bereits Vorschläge und Ideen ausgearbeitet, die der künftigen Arbeit des Jugendparlaments zugutekommen. Das heißt: Es gibt künftig drei Arbeitsgruppen: für Bildung und Digitalisierung, für Kultur, Freizeit und Sport sowie für Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung. Alle Arbeitsgruppen sind mit 3 bis 5 Mitgliedern besetzt. 

Welche Ideen hat das Jupa bereits? Die Mitglieder planen eine Sportwoche und einen Fahrradtag. Darüber hinaus könnten sich die Mitglieder des Jupa eine Zusammenarbeit mit Moobil+ vorstellen. Sie wollen sich auch um mehr Begrünung in der Stadt kümmern. Das Jupa hat ein eigenes jährliches Budget von 7000 Euro, um seine Projekte zu fördern. 

Wie ist der Kontakt zum Jugendparlament möglich? Zurzeit vor allem über den eigenen Instagram-Account, den jetzt zwei Mitglieder aktiv pflegen wollen. Es soll auch eine Internetseite angelegt werden. Das Jugendparlament selbst tagt alle zwei Monate öffentlich. In der Regel donnerstags um 17 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses. Mindestens 6 Mal im Jahr muss getagt werden.

Warum wurde überhaupt ein Jugendparlament gegründet? Der entscheidende Impuls im vergangenen Jahr kam von der SPD, "um der Jugend eine Stimme zu geben". Vor rund zwölf Monaten nahm dann eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von allen Parteien und der Verwaltung die Arbeit auf. Die Kandidatensuche gestaltete sich durchaus schwieriger. Theoretisch wäre Platz für 15 Personen gewesen.

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