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Dammer FDP-Fraktion möchte Standortmarketing verbessern

Die FDP wünscht sich, dass die Stadt eine Gesellschaft gründet. An deren Spitze soll ein Geschäftsführer stehen. Er soll Veranstaltungen werbetechnisch begleiten und die Marke "Damme" entwickeln.

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Ein neues Standortmarketing soll nach einem Vorschlag der FDP Veranstaltungen in Damme wie den Töpfermarkt bekannter machen. So soll für die Marke „Damme“ geworben werden. Foto: Röttgers

Ein neues Standortmarketing soll nach einem Vorschlag der FDP Veranstaltungen in Damme wie den Töpfermarkt bekannter machen. So soll für die Marke „Damme“ geworben werden. Foto: Röttgers

Die FDP-Fraktion möchte das Dammer Standortmarketing verbessern und die Marke „Damme" auch zur weiteren Stärkung der Innenstadt bekannter machen.

Ob und – wenn ja – in welcher Form sich die übrigen Ratsmitglieder diesem Ansinnen anschließen, ist nach der von Heiko Bertelt (FDP) am Dienstag im Rathaus geleiteten Sitzung des Wirtschaftsförderungs-, Finanz- und Kulturausschusses allerdings noch offen. Denn die Ausschussmitglieder verwiesen den Antrag der Liberalen zur weiteren Beratung in die Fraktionen.

Es geht um Attraktivität des Standortes Damme

Stephan Möller von der FDP-Fraktion, der den Antrag einbrachte, sagte, in der Stadt arbeiteten sehr viele engagierte Menschen, um Damme als Standort attraktiv zu gestalten und als solchen zu erhalten. Es müsse daherbdas Ziel sein, Damme als "Marke" zu entwickeln.

Die FDP-Fraktion habe nach Gesprächen mit dem Handels- und Gewerbeverein (HGV) und der City-Managerin Eva Maria Deutschländer ein Papier zusammengestellt, das der Politik als Diskussionsgrundlage dienen solle.

Planbare Budgets für Standortmarketing fehlen

Den Ist-Zustand bezeichnete Stephan Möller so: Es gebe kein integriertes Standortmarketing. Es seien viele "Einzelplayer" aktiv. Damme sei zudem durch "Einzelaktionen" gekennzeichnet. Planbare Budgets für das Standortmarketing seien nicht vorhanden, das Geld fließe aus vielen Töpfen. Ebenso fehle die touristische Einzelvermarktung von Damme und dem Dümmer.

Mit Blick auf das integrierte Standortmarketing schlug Stephan Möller vor, eine Gesellschaft zu gründen, deren einzige Anteilseignerin die Stadt Damme sei. Die Gesellschaft sollte einen hauptamtlichen Geschäftsführer bekommen sowie einen Aufsichts- und einen Beirat.

Stadt und Sponsoren sollten die Arbeit finanzieren

Die Finanzierung der Arbeit solle zum einen über die Stadt, zum anderen über Sponsoren wie Firmen, Vereine, Institutionen und Stiftungen erfolgen. Dabei sei es notwendig, dass sich auch Sponsoren finden, die über mehrere Jahre ihre finanzielle Unterstützung fest zusagen. Als Anschubfinanzierung nennen die Liberalen in ihrem Konzept eine Summe von mindestens 200.000 Euro. Aber auch über die lasse sich noch diskutieren, sagte Stephan Möller.

Keinesfalls solle der Geschäftsführer der Gesellschaft Veranstaltungen wie etwa den Töpfermarkt organisieren, sagte Heiko Bertelt. Aber er solle einerseits für die bessere Vermarktung der Veranstaltungen verantwortlich sein, und andererseits auch mit ihnen die Marke „Damme" stärken.

HGV möchte City-Managerin weiter beschäftigt sehen

In dem Zusammenhang sagte Heiko Bertelt weiter: Die FDP habe bei ihrem Gespräch mit dem HGV auch erfahren, dass dieser die City-Managerin Eva Maria Deutschländer gerne über das Ende ihres zunächst auf 3 Jahre befristeten Vertrages hinaus weiterbeschäftigt sähe. Sie habe im Gegenzug signalisiert, mehr als ihre derzeit vereinbarten 22 Wochenstunden arbeiten zu wollen.

Bürgermeister Mike Otte (CDU) verwies darauf, dass die Stadt schon heute bis zu 70.000 Euro jährlich für das Stadtmarketing ausgebe. Davon wende sie 30.000 Euro für die Stelle der Citymanagerin auf. Zudem stelle sie einen festen Betrag von 20.000 Euro für Maßnahmen zur Verfügung und verdoppele bis zu einer Summe von ebenfalls 20.000 Euro eingehende Sponsorengelder für Veranstaltungen.

Politiker sehen noch viel Beratungsbedarf

Zudem betonte er, dass sich die Stadt etwa hinsichtlich des Tourismus' nicht aus der Tourist-Information Erholungsgebiet Dammer Berge zurückziehen dürfe. Vertreter der anderen Ratsfraktionen bezeichneten das Konzept als gute Diskussionsgrundlage. Sie erklärten aber auch, sich zunächst intensiv mit dem Papier beschäftigen zu wollen.

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