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Corona-Regeln: Kommt in Niedersachsen der "Stufenplan 3.0"?

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will den derzeitigen Stufenplan ändern – ihm geht es dabei vor allem um die Grenzwerte. Die sollen angehoben werden, um frühe Schließungen zu vermeiden.

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Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister von Niedersachsen. Foto: dpa

Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister von Niedersachsen. Foto: dpa

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will durch Änderungen am niedersächsischen Corona-Stufenplan ein rasches Inkrafttreten neuer Beschränkungen vermeiden. Das sollte geschehen, bevor die steigenden Infektionszahlen in einzelnen Regionen "wieder eine Marke erreichen, die mit spürbaren Einschränkungen oder gar Schließungen verbunden ist", sagte der CDU-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" vom Freitag. "Gerade mit Blick auf unsere Tourismus- und Beherbergungsbranche, das Messegeschäft, die Gastronomie oder den Einzelhandel hätte so ein Szenario nach den zurückliegenden Pandemiemonaten verheerende Auswirkungen."

Nach Althusmanns Vorstellungen könnten die Grenzen im Stufenplan verschoben werden, damit Einschränkungen erst bei einer höheren Inzidenz greifen. Das könnte bedeuten, dass die bisherigen Regeln der Inzidenz-Stufe von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen erst ab 50 gelten, die Regeln der bisherigen Stufe 50 erst ab 100.

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