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Christian Averbeck will Bürgermeister in Molbergen werden

CDU, Zentrum, UWG und SPD machen gemeinsam einen Wahlvorschlag. Damit stellt sich der Rat geschlossen hinter ihn – und gegen den Amtsinhaber.

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Nach der Entscheidung: Job Westermann (UWG, von links), Tobias Flerlage, Michael Rippe (beide CDU), Christian Averbeck, Marcel Niemann (SPD), Dr. Sebastian Vaske (CDU) und Eugen Derksen (Zentrumspartei). Foto: Stefan Drees

Nach der Entscheidung: Job Westermann (UWG, von links), Tobias Flerlage, Michael Rippe (beide CDU), Christian Averbeck, Marcel Niemann (SPD), Dr. Sebastian Vaske (CDU) und Eugen Derksen (Zentrumspartei). Foto: Stefan Drees

Christian Averbeck soll Bürgermeister in Molbergen werden. Darauf haben sich die Vorstände von CDU, Zentrumspartei, UWG und SPD gemeinsam geeinigt. Damit stehen alle im Molberger Gemeinderat vertretenen Fraktionen hinter ihm – und gegen den Amtsinhaber Witali Bastian. „Mit Christian Averbeck präsentierte die gemeinsame Findungskommission aller Ratsfraktionen eine Persönlichkeit, die für Führungskompetenz, wirtschaftliche Vernunft und einen verbindenden Politikstil steht“, heißt es in einer im Anschluss an das Treffen am Montagabend veröffentlichten Pressemitteilung.

Zunächst hatten sich Vertreter von CDU, Zentrum und UWG auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigt. Auch der SPD-Vorstand hat sich nach persönlichen Gesprächen und einem gegenseitigen Kennenlernen dazu entschieden, Christian Averbeck zu unterstützen. Damit steht der gesamte Gemeinderat geschlossen hinter einer Kandidatur. „Ein in dieser Form außergewöhnliches Signal für politische Verantwortung, Stabilität und gemeinsames Handeln in Molbergen“, schreiben die Kommunalpolitiker.

In Friesoythe geboren

Christian Averbeck ist in Friesoythe geboren und in der Gemeinde Saterland aufgewachsen. Im Jahr 1997 hat er sein Abitur am Albertus-Magnus-Gymnasium in Friesoythe erlangt. Im Anschluss studierte er Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt an der Universität Osnabrück, mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann. Averbeck ist seit vielen Jahren politisch engagiert und mit den kommunalpolitischen Abläufen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozessen bestens vertraut. Er ist Mitglied der CDU, tritt bei der Bürgermeisterwahl jedoch bewusst als unabhängiger Kandidat an, um über Parteigrenzen hinweg für Molbergen zu wirken.

Entscheidung für Molbergen

„Christian Averbeck bekennt sich klar zu Molbergen. Gemeinsam mit seiner Partnerin wird er bei einer erfolgreichen Wahl seinen Lebensmittelpunkt bewusst und dauerhaft in die Gemeinde verlagern. Für ihn ist das Bürgermeisteramt kein Karriereschritt mit Distanz, sondern eine klare Entscheidung für Molbergen – privat wie beruflich. Die enge Bindung an die Gemeinde und das persönliche Ankommen vor Ort sind für ihn zentrale Voraussetzungen für eine glaubwürdige und bürgernahe Amtsführung“, lautet ein weiteres Zitat aus der Mitteilung.

„Es ist mir eine große Ehre und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich die Findungskommission für mich als Kandidaten entschieden hat. Es waren sehr gute, konstruktive und vertrauensvolle Gespräche. Mein Credo lautet: Zukunft entsteht im Miteinander. Die engagierte Bevölkerung in den sieben Ortsteilen, die vielen Vereine und die Unternehmen bieten sehr gute Voraussetzungen, dass wir gemeinsam eine attraktive und gleichzeitig nachhaltige Zukunft gestalten können“, so der 47-Jährige. „Ich möchte gerne Bürgermeister in Molbergen werden, weil die Vielfältigkeit der Gemeinde in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Tourismus im Landkreis Cloppenburg einzigartig ist. In diesen Bereichen im Rathaus verantwortlich die richtigen Weichen zu stellen, fasziniert mich an dem Aufgabenbereich.“

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