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CDU-Kreisvorstand Vechta möchte, dass die Basis bei der Kür der Kanzlerkandidaten künftig mitredet

Das Führungsgremium fordert außerdem eine personelle Erneuerung an der Parteispitze. Immerhin seien auch "Teile des Spitzenpersonals" für das schlechte Ergebnis vom Sonntag verantwortlich.

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Als "desaströses Ergebnis" bezeichnet der Vorstand des CDU-Kreisverbands Vechta das Abschneiden der Christdemokraten und ihres Spitzenkandidaten Armin Laschet auf Bundesebene.    Foto: dpa/Kappeler

Als "desaströses Ergebnis" bezeichnet der Vorstand des CDU-Kreisverbands Vechta das Abschneiden der Christdemokraten und ihres Spitzenkandidaten Armin Laschet auf Bundesebene.    Foto: dpa/Kappeler

Als "eine Bundestagswahl mit einem desaströsen Ergebnis für die CDU auf Bundesebene, aber auch bei uns im Wahlkreis 32 (Cloppenburg-Vechta)", bewertet der CDU-Kreisvorstand Vechta das Wählervotum vom vergangenen Sonntag. Nun müssten Konsequenzen gezogen werden, heißt es in dem Rundbrief an Mitglieder, Freundinnen und Freunde.

Eine Folge: Die SPD als Wahlgewinnern sei  in der Verantwortung, eine Regierung zu bilden. Die CDU wiederum brauche an ihrer Spitze eine Erneuerung. Und: Bei der Auswahl eines Kanzlerkandidaten der Union müssten künftig die Mitglieder eingebunden werden. 

Das "historisch schlechte Ergebnis" –  Erststimmen für Silvia Breher: 49,02 Prozent; Zweitstimmen 38,40 Prozent – sei lokal aufgearbeitet worden. Ein Ergebnis aus Sicht des Kreisvorstandes: Die CDU vor Ort sei nicht verantwortlich. Der Wahlkampf sei sehr engagiert und mit vielen neuen Ideen geführt worden. Sicher: Armin Laschet als CDU-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender sei dabei nicht jedermanns Favorit gewesen. Aber: Man habe sich hinter ihm versammelt und hart für ein gutes Ergebnis gearbeitet. 

Dies, die Erfolge bei der vorangegangenen Kommunalwahl und auch der Zuspruch für die alte und neue CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher seien nur ein schwacher Trost. Der Bundestrend habe vor Ort nicht gestoppt werden können. Die Wahlkampfführung sei schlecht gewesen. Schuld seien außerdem "Teile des Spitzenpersonals" und die "unzureichende Themensetzung". Die personelle Erneuerung sei daher dringend nötig.

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