Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

CDU, FDP und Zentrum wollen weiter als Gruppe im Stadtrat arbeiten

Zusammen kommen die 3 Parteien auf 19 Stimmen - bei 38 Sitzen im Cloppenburger Stadtrat – und sie hoffen auf konstruktive Zusammenarbeit mit der SPD, UWG und den Grünen.

Artikel teilen:
Symbolfoto: Hermes

Symbolfoto: Hermes

Die CDU, FDP und das Zentrum bilden auch im neuen Cloppenburger Stadtrat die größte Gruppe. Das haben die drei Parteien am Montag mitgeteilt. Die bisherige Zusammenarbeit solle fortgesetzt werden. Prof. Dr. Marco Beeken, CDU-Stadtverbandsvorsitzender, wird den Vorsitz der Gruppe innehaben. Zuvor habe er gemeinsam mit Yilmaz Mutlu (FDP) und Viktor Maurer (Zentrum) eine Einigung erzielen können.

Die Stadt Cloppenburg stehe vor großen Herausforderungen, die man gemeinsam mit einer "gestalterischen Mehrheit" im Stadtrat angehen wolle, erklärt Beeken. "Im Fokus stehen neben der Stadtentwicklung dabei vor allem auch die Umweltpolitik, die Wirtschaftsförderung, die Familien- und Bildungspolitik sowie die interkulturelle Begegnung." Darüber hinaus gäbe es aber auch viele weitere Themen, die man fraktionsübergreifend mit den anderen demokratischen Parteien und Gruppen angehen wolle.

CDU, FDP und Zentrum kommen gemeinsam auf 19 Stimmen - bei 38 Sitzen im Cloppenburger Stadtrat. Auf der anderen Seite des Rates sitzen die SPD (9 Sitze), Grüne (4 Sitze) und die UWG (3 Sitze). In ihre Richtung geht Beekens Hoffnung auf eine konstruktive Zusammenarbeit. "Vor allem beim zukunftsorientierten Auf- und Ausbau der Infrastruktur, bei der serviceorientierten Modernisierung der Verwaltung und der nachhaltigen Gestaltung Cloppenburgs sollte es uns gelingen, einen möglichst breiten Konsens zu erreichen, ohne immer nur den kleinsten gemeinsamen Nenner anzustreben“, erklärten Beeken, Mutlu und Maurer.

Die Linke mit einem Sitz und die AfD mit 2 Sitzen könnten mit ihren "Nein-Stimmen" zum Zünglein an der Waage bei strittigen Themen werden. CDU, FDP und Zentrum seien sich bewusst, "dass es auch Themen geben wird, bei denen im Stadtrat kontrovers diskutiert werde". Dies gehöre zu einer lebendigen Demokratie dazu. Aber: "Wichtig ist, dass wir fair, respektvoll und lösungsorientiert miteinander umgehen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD verbietet sich allerdings."

Als Nächstes stünden Entscheidungen zu den Besetzungen in den Ausschüssen, Gremien und von einzelnen Posten an. Dabei müsse man aber noch abwarten, ob sich noch andere Parteien zu gemeinsamen Gruppen bilden werden.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

CDU, FDP und Zentrum wollen weiter als Gruppe im Stadtrat arbeiten - OM online