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Ausschuss gewährt höhere Zuschüsse fürs Bildungswerk Löningen

Der Ausschuss für Schule, Kultur, Tourismus und Gesundheit der Stadt Löningen gewährt einen Zuschuss von 20.000 Euro fürs Bildungswerk. Thomas Wessner als Elternvertreter vertritt schulische Belange.

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Zur Abstimmung bereit: (von links) Ausschussvorsitzender Andreas Behne hat Elternvertreter Thomas Wessner zusammen mit Thomas Willen (Erster Stadtrat) über seine Rechte in der Ausschusssitzung belehrt. Bei Schulangelegenheiten darf er mit abstimmen. Foto: Wienken

Zur Abstimmung bereit: (von links) Ausschussvorsitzender Andreas Behne hat Elternvertreter Thomas Wessner zusammen mit Thomas Willen (Erster Stadtrat) über seine Rechte in der Ausschusssitzung belehrt. Bei Schulangelegenheiten darf er mit abstimmen. Foto: Wienken

Das Bildungswerk in Löningen kann sich künftig auf mehr Zuschüsse freuen. Die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur, Tourismus und Gesundheit der Stadt Löningen haben sich auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig für die Erhöhung einer Förderung ausgesprochen. Fortan steigen die jährlichen Zuschüsse von 14.400 auf 20.000 Euro.

"Wir von der Verwaltung schätzen die Arbeit des Bildungswerks sehr. Insbesondere wenn es um die Betreuung von Geflüchteten geht, leistet die Einrichtung sehr viel Integrationsarbeit, zum Beispiel mit ihren Deutschkursen, und hält uns damit den Rücken frei", betont Thomas Willen, Erster Stadtrat. In der Haushaltsberatung habe man die Erhöhung bereits diskutiert und offengehalten. Als Bedingung für die Erhöhung der Zuschüsse wird das Bildungswerk dem Rat jährlich einen Geschäftsbericht vorlegen.

Außerdem ging es um den Umbau der Gelbrinkschule. Im Schuljahr 2022/23 wird die Einrichtung wieder einen 5-zügigen 1. Jahrgang haben. 386 Schüler (Stand vom 2. Juni) in 18 Klassen sind zurzeit angemeldet. Erfahrungsgemäß werde die Schülerzahl bei 390 Kindern liegen, heißt es im Antrag von Schulleiterin Andrea Schüler.

Der Umbau des Sachunterrichtsraums kostet rund 52.500 Euro

Um genügend Raumkapazitäten stellen zu können, beantragt die Gelbrinkschule daher den Umbau des Sachunterrichtsraums. Der Bedarf einer weiteren Klasse konnte aufgrund der "Flexi-Kinderregelung“ (Elternwahlrecht hinsichtlich der Einschulung von Kindern) nicht vor dem 1. Mai festgestellt werden. Die Grundschule Wachtum wird außerdem im kommenden Schuljahr noch im Dachgeschoss untergebracht sein.

Für den Umbau fallen Kosten von rund 52.500 Euro an. Darin enthalten sind Malerarbeiten, ein neuer Fußboden, eine neue Akustikdecke, neues Mobiliar, eine digitale Tafel und eine neue LED-Beleuchtung sowie eine Raffstoreanlage. Die Gelder stünden ohne Weiteres nicht im Haushaltsplan zur Verfügung. Aus diesem Grund würde die Stadt einen Nachtragshaushaltsplan erstellen. Dies wurde einstimmig von den Ausschussmitgliedern genehmigt. Bei dieser durfte auch Elternvertreter Thomas Wessner mit abstimmen. Er wurde zu Beginn der Sitzung ordnungsgemäß vom Ausschussvorsitzenden Andreas Behne über seine (Stimm-)Rechte und Pflichten belehrt.

Darüber hinaus sprachen sich die Mitglieder einstimmig für den Vorschlag der Unabhängigen für Löningen (UfL) und FDP aus, 2 Unterrichtungstafeln an der Bundesstraße 213 aufzustellen, um den Tourismus der Hasestadt anzukurbeln. Auf den Schildern soll auf die größte pfeilerlose Saalkirche Deutschlands, die Pfarrkirche St. Vitus, aufmerksam gemacht werden, erläutert Taku Samuriwo. In Höhe der Abfahrt Meerdorf und in Höhe Borkhorn könnten Reisende demnächst über Löningens größte Sehenswürdigkeit informiert werden. Die Stadt lässt den Bau nun prüfen.

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