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Wie der Jugendtreff und die DLRG die ehemalige CSW-Druckerei an der Schulstraße nutzen werden

Die Stadt Dinklage gab jetzt einen Überblick über die Arbeiten. Der Jugendtreff wird dabei eher bezugsfertig werden als die neuen Räume für die Rettungsschwimmer.

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Ein Gebäude für zwei Vereine: Die ehemalige CSW-Druckerei wird künftig vom Jugendtreff und von der DLRG genutzt. Foto: Böckmann

Ein Gebäude für zwei Vereine: Die ehemalige CSW-Druckerei wird künftig vom Jugendtreff und von der DLRG genutzt. Foto: Böckmann

Es ist nun rund 3 Jahre her, dass die Stadt Dinklage die ehemalige Druckerei des Caritas-Sozialwerks an der Schulstraße 9 gekauft hat. 130.000 Euro zahlte die Stadt für das Gebäude und die 2673 Quadratmeter große Fläche, die die katholische Kirchengemeinde St. Catharina im Sinne des Erbbaurechts verpachtet hat. Die Bedingung: Das Areal soll langfristig für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe genutzt werden.

Nach ersten Überlegungen, wie und für wen das Gebäude genutzt werden könnte, standen die neuen Nutzer fest. In den vorderen Teil wird der Verein „Pro Jugend“ mit seinem Jugendtreff ziehen, weil für dessen Domizil der Turnverein Eigenbedarf angemeldet hat. Den hinteren Teil wird die Ortsgruppe der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft übernehmen. Die DLRG muss ihre Räume wegen des Freibadumbaus aufgeben.

Jugendtreff will in der zweiten Jahreshälfte umziehen

Anfang Februar sind die umfangreichen Arbeiten in dem Gebäude gestartet. Demnach konzentrierten sich die Baumaßnahmen nach Angaben der Verwaltung auf den inneren Teil des Bestandsgebäudes. Nach den Abrissarbeiten laufen derzeit die Trockenbauarbeiten. Auch die technische Gebäudeausrüstung soll umfassend modernisiert werden. So werden die sanitären Anlagen und die Heizungsanlage für das gesamte Gebäude vollständig erneuert. Zudem wird die Elektroinstallation auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Der Umbau im Bereich des Jugendtreffs soll voraussichtlich zu den Sommerferien abgeschlossen werden. Ein Umzug ist für die zweite Jahreshälfte angepeilt.

Für die Umgestaltung im Bereich des Jugendtreffs wird der Verein „Pro Jugend“ als Bauherr durch das Dinklager Büro „mb Architektur“ und das Amt für Hoch- und Tiefbau der Stadt Dinklage unterstützt. Geplant sind hierbei zwei großzügige Aufenthaltsbereiche mit verschiedenen Rückzugs- und Interaktionsmöglichkeiten sowie ein zusätzlicher Kreativraum. Ferner wird ein Koch- und Essbereich eingerichtet, in dem künftig bis zu 15 Mittagessen ausgegeben werden können.

„Der neue Jugendtreff bietet künftig mehr Platz und Möglichkeiten – von kreativen Angeboten über gemeinsames Kochen bis zu ruhigen Lernbereichen.“

Bürgermeister Carl Heinz Putthoff

Ein separater Lernbereich soll den Kindern und Jugendlichen außerdem erlauben, sich für ihre Schularbeiten zurückzuziehen. „Wir investieren hier in gute Bedingungen für junge Menschen“, erklärt Bürgermeister Carl Heinz Putthoff in einer Pressemitteilung. „Der neue Jugendtreff bietet künftig mehr Platz und Möglichkeiten – von kreativen Angeboten über gemeinsames Kochen bis zu ruhigen Lernbereichen.“

Die DLRG hingegen übernimmt aus Kostengründen die Planung und Koordinierung des Umbaus selbst. Geplant ist, einen größeren Schulungsraum mit einer Fläche von 90 Quadratmetern zu schaffen, welcher auch für externe Zwecke genutzt werden könnte. Gleichzeitig sollen weitere Räume für die Arbeit der DLRG entstehen. Die Rettungsschwimmer wollen nach Angaben der Stadt bis Ende 2026 ihre Arbeit erledigt haben. Bürgermeister Putthoff freut sich über das große ehrenamtliche Engagement der DLRG. Dies sei ein wichtiger Baustein, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Die einmal geplante Terrasse kommt erstmal nicht. Visualisierung: MB ArchitekturDie einmal geplante Terrasse kommt erstmal nicht. Visualisierung: MB Architektur

Die Kosten für den Umbau lagen nach einer Schätzung im vergangenen Jahr bei 568 000 Euro – und damit um 68.000 Euro höher, als Haushaltsmittel eingeplant waren. Auf eine überdachte Terrasse, deren Kosten auf 57.000 Euro taxiert worden waren, wurde deshalb entgegen der ersten Planungen verzichtet.

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