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Warum es in Vörden ganz mächtig summt und brummt

Mehrere Familien haben einen Naturlehrpfad angelegt. Der soll in der nächsten Zeit sogar noch weiter ausgebaut werden.

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Gern gesehener Zuwachs: Die Familien Viefhues, Rechtien und Oltmann freuen sich mit Maike Eckhardt-Schröder (6. von links) von der VGH über neue Bienenvölker. Foto: Brömlage

Gern gesehener Zuwachs: Die Familien Viefhues, Rechtien und Oltmann freuen sich mit Maike Eckhardt-Schröder (6. von links) von der VGH über neue Bienenvölker. Foto: Brömlage

Im vergangenen Herbst riefen die in Vörden lebenden Familien Viefhues, Oltmann und Rechtien unter Federführung von Sven Viefhues das Projekt "Naturlehrpfad Vörden" ins Leben, das sie seitdem mit Genehmigung der Kirchengemeinde St. Paulus in deren Pfarrgarten realisieren und stetig ausbauen. Das Ziel: Insbesondere Kinder, aber auch Erwachsene sollen die Natur hautnah erleben und für die Themen "Umwelt und Natur" sensibilisiert werden.

Alles begann mit dem Anlegen einer mit Staketenzaun eingefassten Blühwiese, 2 Insektenhotels und einigen gemeinsam mit den Mädchen und Jungen aus den katholischen Kindergärten St. Paulus und St. Elisabeth aufgehängten Nistkästen. Auch mehrere Benjeshecken hat die Initiative in der Zwischenzeit angelegt.

Bienenvölker im Pfarrgarten angesiedelt

Als besonders spannend für alle Beteiligten erwies sich die jüngste Aktion: Im April siedelte Imkerin Claudia von Garrel aus Damme zwei Bienenvölker im Pfarrgarten an. Mit Unterstützung der Versicherung VGH Vörden gelang es, unter anderem 2 Bienenkästen, Schutzanzüge und Schutzhandschuhe sowie einen Schaukasten für Bienenwaben zu erwerben.

Dank dieser Ausrüstung kann die Imkerin den Kindern der Vördener Kindergärten und der Grundschule regelmäßig die Bienenvölker und deren Wirken hautnah zeigen. Und nicht nur das. Die Kinder konnten in den Beobachtungs-Niströhren bereits die ersten Solitär-Bienenlarven bestaunen. Dass die Bienenvölker auch produktiv sind, davon können sich alle Interessierten unter anderem beim Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde am Sonntag (21. August) überzeugen. Dort bieten die Familien Viefhues und Co. den produzierten Honig an.

Warten auf den Einzug der Hummeln

Unabhängig von den bereits angesiedelten Bienenvölkern, haben Sven Viefhues und seine Mitstreiter im Frühjahr ein festes Hummelhaus gebaut, das Platz für 2 Hummelvölker bietet und in dem bereits Nester vorbereitet wurden. Jetzt müssen hier nur noch die Hummeln einziehen, was in diesem Jahr noch nicht geklappt hat.

Auch an anderer Stelle des Naturlehrpfads zeigen sich aus Sicht der Initiatoren langsam erfreuliche Entwicklungen: So sind die ersten Nistkästen belegt und Dank des Kaufs einer manuellen Heuballenpresse haben einige Kinder bald die Möglichkeit, das vorher gemähte Gras der Blühwiese zu pressen.

Weitere Bepflanzung steht auf dem Plan

Die Gestaltung des Naturlehrpfads ist noch längst nicht abgeschlossen. Als Nächstes steht die weitere Bepflanzung auf dem Plan. Dabei liegt der Fokus auf solchen Pflanzen, die als Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge dienen. "Die Kornelkirsche eignet sich hervorragend für Bienen und Hummeln, da sie im März und April blüht", sagt Sven Viefhues.

Weiterhin sollen schmetterlingsfreundliche Pflanzen wie Sommerflieder und Fenchel gesetzt werden. "Vielleicht können wir damit den Schwalbenschwanz, eine besondere Schmetterlingsart, anlocken", sagt Viefhues.

Schautafeln werden noch installiert

Um die Lehrpfadbesucher bestmöglich zu informieren, sollen demnächst auch noch große Schautafeln mit allgemeinen Informationen sowie kleinere Hinweisschilder mit Beschreibungen zu einzelnen Pflanzen und Tieren installiert werden.

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