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Während Gildefest: Mädchen wollen in Wildeshausen auch Schützenkönigin werden

Das Kinderschützenfest in Wildeshausen ist einer der Höhepunkte während des Gildefestes. Schießen dürfen aber nur Jungen. Warum das nicht nur Mädchen nicht mehr hinnehmen wollen.

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Die Initiative möchte die Tradition des Kinderschützenfestes modernisieren. Foto: dpa/Schuldt

Die Initiative möchte die Tradition des Kinderschützenfestes modernisieren. Foto: dpa/Schuldt

Mädchen sollen auch schießen dürfen – dafür wollen einige Wildeshauser am Freitag auf die Straße gehen. Unter dem Motto „Kinderschützenfest für alle“ ruft eine Initiative um 17 Uhr zu einer Kundgebung mit anschließender Demonstration auf. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass auch Mädchen mit der Armbrust auf den sogenannten Papagoy schießen dürfen. Dies ist laut Statuten der Schützengilde – einem reinen Männerverein – nur Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren erlaubt.

„Traditionen und Brauchtum sind wichtig, sie sollten aber nicht dazu genutzt werden, um Menschen auszuschließen“, sagt Hendrik Boldt von der Initiative. Das Kinderschützenfest findet am Samstag zum Abschluss des Gildefestes in Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) statt.

Lesen Sie einen Kommentar zum Thema von Meike Oblau (Reporterin).

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