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Visbeks plattdeutsches Kneipenquiz feiert erfolgreich Premiere

Die Visbeker Warkstäe för Plattdütsch und die Gemeinde unterstützten den Rateabend im Gasthaus Hogeback. Teilgenommen haben knapp 50 Bürgerinnen und Bürger.

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Beim Kneipenquiz in Hogebacks Stellmacherei herrschte gute Stimmung. Foto: Muhle

Beim Kneipenquiz in Hogebacks Stellmacherei herrschte gute Stimmung. Foto: Muhle

Von Fragen über Visbek und zum aktuellen Weltgeschehen bis hin zum Erkennen verschiedener Städte anhand ihrer Skylines: Die Spiel- und Ratekategorien des ersten plattdeutschen Kneipenquiz in Visbek waren breit gestreut. Mehrere Gruppen von bis zu sieben Personen nahmen daran im Gasthaus Hogeback in Erlte teil.

Die Erstauflage, zu der jüngst Interessierte zwischen 16 und 35 Jahren eingeladen waren, war laut der Organisatoren somit ein voller Erfolg. Moderiert wurde der Abend – natürlich auf Plattdeutsch – von Hendrik Heckmann, Christian Haas und Marius Muhle.

„In Visbek haben wir noch junge Leute, die mit Platt etwas anfangen können. Ein großer Anteil versteht es gut und kennt es aus der Familie. Und nicht wenige können es selbstverständlich auch sprechen“, sagte Muhle. Auch deshalb war er begeistert, als Hendrik Heckmann mit der Idee eines plattdeutschen Kneipenquiz' auf ihn zukam.

Im Vordergrund steht der Spaß

Mit einer so positiven Resonanz hatten die beiden allerdings nicht gerechnet: Am Ende fanden sich 47 Teilnehmer, coronakonform auf Gruppentische aufgeteilt, in Hogebacks Stellmacherei ein. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gemeinde Visbek und der Visbeker Warkstäe för Plattdütsch.

Im Vordergrund stehe beim Kneipenquiz nicht, dass jeder perfekt Platt könne, sondern dass alle Spaß hätten, betonte Heckmann bei seiner Anmoderation: „Wi seukt vandaoge nich den besten Plattschnacker, sondern den besten Quizzer!“ Vielleicht traue sich der ein oder andere an einem solchen Abend aber doch, mehr Plattdeutsch zu sprechen als sonst. Zusätzlich ging es darum, im Kreise seiner Freunde das eine oder andere Kaltgetränk zu trinken, um echte „kommodige“ Kneipenatmosphäre aufkommen zu lassen, berichteten die Organisatoren.

Die besten drei Gruppen wurden mit kleinen Preisen für ihr Wissen belohnt. Die gute Stimmung blieb auch nach dem „offiziellen Teil“ erhalten, sodass der Tag erst zu später Stunde beim gemeinsamen Schnack ausklang. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl und des positiven Feedbacks machen die Organisatoren Hoffnung auf eine Wiederholung des Kneipenquiz.

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