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Viel Jubel und Spaß beim Sportfest der Caritas-Werkstatt Cloppenburg

Die 280 Beschäftigten vergnügten sich bei 10 unterschiedlichen Spielen wie Bubble-Fußball, Dosenwerfen, Swingo Kegel oder einem Tablett-Lauf.

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Der Spaß steht im Vordergrund: Petra (links) und Andrea (rechts) kurz bevor sie sich auf den Weg durch den Parcours machten. Foto: Heinzel

Der Spaß steht im Vordergrund: Petra (links) und Andrea (rechts) kurz bevor sie sich auf den Weg durch den Parcours machten. Foto: Heinzel

Andrea und Petra sind Beschäftigte der Caritas-Werkstatt Cloppenburg und haben Spaß. Gerade versuchen sie Bälle aus einem Wasserbad zu angeln. Die Freundinnen sind nicht zum ersten Mal an der Station von Melina Siemens und Jennifer Radons. Die Schülerinnen von der BBS am Museumsdorf helfen am Freitag mit ihren Klassenkameradinnen beim Sportfest der Caritas-Werkstatt Cloppenburg. Melina und Jennifer schätzen die praktischen Erfahrungen die sie im Umgang mit Menschen mit Behinderung  sammeln können.

Nach einer 2-jährigen Pandemiepause konnte die sonst alljährlich stattfindende Veranstaltung wieder durchgeführt werden. Vorbereitet wurde das Event von Karin Cordes, die gemeinsam mit Lydia Kleen und Hubert Schlotmann das Orga-Team bildete. 10 unterschiedlich schwere Spiele hatten sich die 3 für die 280 Beschäftigten im Alter zwischen 17 und mehr als 65 Jahren ausgesucht.

Bei Bubble Football, Dosenwerfen, Bälle fischen, Tablett-Lauf, Swingo Kegeln oder etwa Sortierspiel hatten die Menschen mit Behinderung und ihre Betreuer viel Spaß. Ihr Lachen und Jubeln hörte man über das gesamte Gelände der Einrichtung. Andrea, die sich auch im Werkstattrat engagiert, sagt "Spaß ist das wichtigste." Den habe sie beim Bälle angeln oder dem Tablett-Lauf ergänzt ihre Kollegin Petra. Bei letzterem müssen die Teilnehmer ein Tablett auf dem ein Tennisball liegt über einen Parcours transportieren, ohne dass der Ball herunterfällt. Klingt noch einfach, bis man sieht, dass ins Tablett in alle 4 Ecken Löcher gebohrt wurden.

Leitergolf: Die Aufgabe ist es das Wurfgerät um eine der Leiterstangen zu wickeln, so dass es dort hängenbleibt.
Foto: Heinzel
Dosenwerfen durfte in diesem Jahr nicht fehlen. Die Aufgaben wechseln von Sportfest zu Sportfest.
Foto: Heinzel
Tablett-Laufen: Fällt der Tennisball auf den Boden, heißt es wieder am Startpunkt beginnen.
Foto: Heinzel
Die Schülerinnen Jennifer Radons (links) und Melina Siemens (rechts) waren froh über die Erfahrungen die sie beim Sportfest machen durften.
Foto: Heinzel
Hier galt es die Säckchen in die blauen Kästen zu werfen.
Foto: Heinzel
Swingo-Kegeln sorgte wie die anderen Spiele für gute Laune.
Foto: Heinzel
Geschafft: Der Ball wurde mittels des Wasserstrahls ins Ziel befördert.
Foto: Heinzel
Bubble-Fußball: Karin Cordes wollte ein interessantes und lustiges Spiel.
Foto: Heinzel

Nicht nur die Menschen der Caritas-Werkstatt haben Spaß auch die Schülerinnen sind begeistert mit dabei. "Es ist eine Chance für die Schüler, den Umgang mit Menschen mit Behinderung zu erfahren", sagt Hildegard Icks. Sie ist die Klassenlehrerin und hilft am Freitag ebenfalls mit. Das Sportfest sei durchaus ein guter Praxistest, denn ihre Schülerinnen der einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege mit dem Schwerpunkt "Persönliche Assistenz" sollen sich  auf die Ausbildung für Berufe wie Pflegefachfrau, medizinische Fachangestellte oder Heilerziehungspflegerin vorbereiten. Es gehe hier um den Umgang mit Menschen.

Und diese Chance nutzen die Schülerinnen. Jennifer meint, sie nehme mit, dass man sehr viel Geduld haben muss beim Erklären der Regeln. Melina ergänzt, dass jeder Teilnehmer andere Ansprüche habe, auf die man sich dann einstellen müsse. Die beiden sind sich einig, dass der Tag eine Erfahrung war, die man gemacht haben sollte. Besonders schön fanden sie, wie viel Spaß die Menschen mit Behinderung auf dem Sportfest hatten. Das Fest endete mit einer kleinen Stärkung am Grillwagen sowie Musik und Tanz.

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