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Über 500 Radler nehmen am Volksradeln teil

Mit einem lauten Knall startete das traditionelle Volksradfahren rund um die Thülsfelder Talsperre. Dabei gab es den einen oder anderen besonderen Hingucker.

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Nach dem Startschuss rollen die Räder: Rund 500 Teilnehmer haben sich aus dem gesamten Landkreis Cloppenburg an der Thülsfelder Talsperre versammelt. Foto: C. Passmann

Nach dem Startschuss rollen die Räder: Rund 500 Teilnehmer haben sich aus dem gesamten Landkreis Cloppenburg an der Thülsfelder Talsperre versammelt. Foto: C. Passmann

Nach 2-jähriger Corona-Zwangspause hat am Sonntag die 42. Auflage des traditionellen Volksradfahrens „Rund um die Thülsfelder Talsperre“ des Radsportclubs (RSC) Thüle stattgefunden.

Als Stellvertretung für den Friesoyther Bürgermeister Sven Stratmann gab den Startschuss diesmal die SPD-Ratsfrau Melanie Buhr. Mit einem lauten Knall aus der Startpistole schickte sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Rädern auf die Strecke. Der Knall war noch nicht ganz verhallt, da machte sich vom Vereinsgelände in Mittelstenthüle der lange „eiserne Lindwurm“ von Radfahrern auf den Weg.

Weit über 500 Radlerinnen und Radler traten kräftig in die Pedale, um den Rundkurs um die Talsperre zu bewältigen. Die Gesamtstrecke betrug 20 Kilometer und führte die Radler durch die Landschaftsschutzgebiete „Soestetal“ und „Dwergter Sand“. Auch mehrere Tandems gingen an den Start. Ein Hingucker waren besonders die 20er- und 12er-Tandems.

Dank gilt ehrenamtlichen Helfern

Musikalisch wurden die Radler in diesem Jahr vom Musikverein Thüle unterhalten. Eingeläutet wurde die Veranstaltung mit einem Frühstück, bei dem eine Erbsensuppe ebenso serviert wurde, wie Grillspezialitäten und Haxen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Buhr lobte das ehrenamtliche Engagement der Thüler, eine solch große Veranstaltung auf die Beine zu stellen und wünschte allen Teilnehmern eine unfallfreie Fahrt. „Ich bin beeindruckt von einer so großen Anzahl an Radfahrern." Sie hätten das Auto in der Garage gelassen und leisteten mit der Radtour auch ihren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel, meinte auch Friesoythes Pfarrer Christoph Winkeler, der zuvor in der Kirche eine Messe gehalten hatte.

Dass bei der Tour alles glatt lief, sei besonders den Helferinnen und Helfern zu verdanken. Die Strecke sei gut ausgeschildert, unterstützt von Streckenposen und Begleitfahrzeugen. Zudem sorgte ein Polizeikradfahrer für Sicherheit. Falls sich doch jemand bei dem Großereignis überschätzen sollte, gab es auch Schutz durch die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Garrel, die mit einem Team vor Ort war. „Wir sind mit der Teilnehmerzahl und dem Verlauf sehr zufrieden. Auch das Wetter spielt mit“, sagte Rolf Schrand, einer der Organisatoren.

Teilnehmer zeigen sich begeistert von der „Tour de Thüle“

"Die Begeisterung, bei der 'Tour de Thüle' dabei zu sein, ist nach wie vor sehr groß“, freute sich auch Vorsitzender Antonius Rolf-Wittlake. Auf dem Platz gab es diverse Stände, ein Zelt, einen Lastwagenanhänger zur Präsentation der rund 150 Tombolapreise sowie Attraktionen für die Kinder.

Bernhard Rolfes aus Werlte, der auf dem Campingplatz Göken in Thüle gerade Urlaub macht, ließ es sich nicht nehmen, an der Tour teilzunehmen. „Wir nehmen mit einer Clique zum ersten Mal am Volksradfahren in Thüle teil. Das wollten wir einmal erleben“, so Rolfes.

Ein Heimspiel hatte Familie Golak aus Thüle. Während seine Ehefrau im Musikverein Thüle aufspielte, stieg Ehemann Johann mit Sohn Michael aufs Rad. „Schon als Jugendlicher habe ich an der Rundfahrt teilgenommen“, so Golak.

Entspannt und doch sportlich: Diese Teilnehmer zeigen, dass auch im Liegen geradelt werden kann. Foto: C. PassmannEntspannt und doch sportlich: Diese Teilnehmer zeigen, dass auch im Liegen geradelt werden kann. Foto: C. Passmann

Franziska Elberfeld aus Bösel feierte bei der Tour ihre Premiere. Für Freund Leo Göken aus Bösel war es bereits die 10. Teilnahme. „Es ist schön, in einer Gemeinschaft durch die wunderbare Landschaft an der Talsperre zu radeln. Hier ist Natur pur und wir tun auch noch etwas für unsere Gesundheit“, so das Paar.

Abgerundet wurde das Volksradfahren durch eine Verlosung, bei der es drei neue Fahrräder und einen Fahrradanhänger zu gewinnen gab. Für die Kinder war eine große Hüpfburg aufgestellt.

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