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Thomasmarkt sorgt für strahlende Gesichter, wohin das Auge auch schaut

Großer Andrang herrschte an allen 3 Tagen auf dem herbstlichen Volksfest in Vechta. Und gekauft wurde auch. Das führte zu zufriedenen Flohmarkt-Händlern, Schaustellern und Geschäftsleuten.

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Christiane Priester (links), Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen, verkaufte auf dem Thomasmarkt frisch gebackene Waffeln, über die sich Urike Hellmich sehr freute. Foto: Berg

Christiane Priester (links), Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen, verkaufte auf dem Thomasmarkt frisch gebackene Waffeln, über die sich Urike Hellmich sehr freute. Foto: Berg

Menschen über Menschen, nicht nur auf der Großen Straße, sondern in nahezu jeder Ecke der Innenstadt: Der Thomasmarkt hat am Wochenende Tausende von Frauen, Männern und Kindern nach Vechta gelockt. „Ich glaube, gefühlt ist der ganze Landkreis hier - und noch darüber hinaus“, sagte Marktmeister Jens Siemer am Sonntagnachmittag auf Anfrage von OM-Online. In der Tat: Zwischenzeitlich war in einigen Abschnitten, wie etwa rund um den Alten und Neuen Markt, kaum noch ein Durchkommen.

Die 716. Auflage des herbstlichen Vechtaer Volksfestes hatte bereits am Freitag begonnen - mit der üblichen Kirmesmeile, zahlreichen Verkaufsbuden, in denen Fischbrötchen, gebrannte Mandeln & Co. angeboten wurden, sowie einem Laternenumzug und einem großen Flohmarkt. Für Letzteren wurden nach Angaben der Stadtverwaltung mehr als 200 Verkaufstische aufgebaut, die es auf eine Gesamtlänge von mehr als 600 Metern brachten.

Viele Menschen lockte der Thomasmarkt nach Vechta. Mitunter war an manchen Stellen kaum noch ein Durchkommen. Foto: BergViele Menschen lockte der Thomasmarkt nach Vechta. Mitunter war an manchen Stellen kaum noch ein Durchkommen. Foto: Berg

Verteilt über Cronenstraße, Alter Markt, Neuer Markt und Große Straße wurden auch am Samstag und Sonntag zahlreiche große wie kleine Geschäfte gemacht. Etwa am Stand der Familie Lohmann aus Vechta. Die 13-jährigen Zwillingsschwestern Emmy und Jamie verkauften dort vor allem Kinder- und Jugendbücher sowie klassische Gesellschaftsspiele. „Das liegt wahrscheinlich daran, weil sie so alte Eltern haben“, sagte Mutter Elke mit einem Lächeln im Gesicht. Wie auch immer: Es lief „Super“, daran waren sich die Schwestern einig. Der Erlös sollte in eine neue Satteldecke für Pferde investiert werden.

Wenige Meter nebenan freute sich die Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Vechta, Christiane Priester, über den regen Zulauf am Waffelstand des Vereins. „Gerade am Samstag war wahnsinnig viel los“, erzählte Priester, ehe sie schon die nächste frisch gebackene Waffel übergab. Insgesamt zwölf Frauen brachten die süßen Leckereien an die Besucherinnen und Besucher. Die Einnahmen sollen in das SkF-Projekt Welcome-Baby-Bags fließen. Frauen in akuten Notsituationen erhalten hier eine komplette Erstausstattungstasche für ihr Neugeborenes. Darin befinden sich unter anderem Hygieneprodukte und Kleidung.

Emmy (links) und Jamie Lohmann verkauften auf dem Thomasmarkt Kinder- und Jugendbücher sowie Gesellschaftsspiele. Foto: BergEmmy (links) und Jamie Lohmann verkauften auf dem Thomasmarkt Kinder- und Jugendbücher sowie Gesellschaftsspiele. Foto: Berg

Zufriedene Gesichter gab es aber nicht nur an den Flohmarkt- und Vereinsständen. Die Resonanz sei „richtig, richtig gut“ gewesen „und zwar an allen drei Tagen“, bilanzierte Marktmeister Siemer. Ob Schausteller, Flohmarkthändler oder die Geschäftsleute, die am Sonntag ihre Ladentüren öffneten: „Alle, mit denen ich gesprochen habe, waren zufrieden und angetan.“ Denn: „Viele Besucher haben nicht nur geguckt, sondern auch gekauft.“ Siemers ganz persönlicher Höhepunkt: „Wenn man ganz kurz die Augen zugemacht hat, konnte man meinen, dass es Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und Corona-Pandemie gar nicht gibt.“

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