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Stadt freut sich über steigende Einwohnerzahl

Dr. Wolfgang Wiese begrüßt den 37.000sten Bürger. Der Bürgermeister freut sich über starke Geburtenzahlen und Zuzüge.

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Ehrung: Patrick, Henry, Rebecca und Johann Themann mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (von rechts). Foto: Hermes

Ehrung: Patrick, Henry, Rebecca und Johann Themann mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (von rechts). Foto: Hermes

Über eine wachsende Einwohnerzahl freut sich die Cloppenburger Stadtverwaltung. Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese ehrte in diesem Zusammenhang den 37.000sten Bürger, Johann Mike Themann wurde am 16. Juni geboren. In den vergangenen Wochen sind bereits weitere 60 Bürger hinzugekommen.

"Das ist eine schöne Erinnerung", sagte Rebecca Themann, die mit Johann, ihrem Ehemann Patrick und Sohn Henry im Rathaus zu Gast war. "Als die Nachricht kam, dachte ich schon, dass etwas mit der Geburtsurkunde nicht stimmt", erzählte Patrick mit einem Lachen. Das Paar hat sich als Jugendliche bei den Messdienern kennengelernt und ist auch beim Fußball aktiv.

"Wir freuen uns über die steigenden Zahlen, gerade auch bei den Familien", erklärte Wiese. Andere Amtskollegen würden ihn um die Situation beneiden, viele hätten eher mit Wegzügen zu kämpfen. "Viele junge Menschen bekommen hier Kinder. Das ist ein Ausdruck, dass sie hier ihre Zukunft sehen", so der Bürgermeister.

Ausländeranteil auf 16,5 Prozent

Zu den Geburten kommen Zuzüge, hauptsächlich von Familien aus osteuropäischen Ländern. Der Ausländeranteil sei während Wieses Amtszeit von rund sechs auf 16,5 Prozent gestiegen. Dazu kommen noch rund 25 Prozent mit Migrationshintergrund. "Das hat uns auch viel für die Region gebracht. Viele sind heute selbstständig, besonders im Handwerk", sagt Wiese. Von Juli 2019 bis Juli 2020 gab es 2916 Zuzüge und 2401 Wegzüge. Zudem stehen 422 Geburten gegenüber 325 Sterbefällen. Das Durchschnittsalter in Cloppenburg beträgt 40,9 Jahre.

Wie Wiese erklärte, gebe es natürlich immer Verbesserungspotenzial: "Wir haben aber schon einiges zu bieten." Die Region zeichne sich auch dadurch aus, dass Großeltern, Verwandte oder Nachbarn in den sozialen Strukturen unterstützen.

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