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Sehr gute Leistungen: Dammer Bürgerstiftung ehrt Talente

Imke und Thea Burdiek sowie Christian Vöge durften sich beim Stiftermahl im Saal Fangmann besonders freuen. Für ihre Leistungen erhielten sie von den Gästen viel Applaus.

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Geehrte und ihre Gratulanten: Hans-Georg Knappik (rechts) als Vorsitzender der Dammer Bürgerstiftung dankte (von links) Claudia Westendorf, Chris Vöge, Thea Burdiek, Imke Burdiek und Steffi Isenberg.  Foto: Lammert

Geehrte und ihre Gratulanten: Hans-Georg Knappik (rechts) als Vorsitzender der Dammer Bürgerstiftung dankte (von links) Claudia Westendorf, Chris Vöge, Thea Burdiek, Imke Burdiek und Steffi Isenberg.  Foto: Lammert

Zwei hochmusikalische Schwestern und ein äußerst versierter Handwerker sind die Träger der jüngsten Förderpreise, mit denen die Dammer Bürgerstiftung junge Talente unterstützt. Der Vorsitzende Hans-Georg Knappik überreichte die Preise am Freitag (13. Mai) im Saal Fangmann im Rahmen des Stiftermahls aus Anlass der Feier des 10-jährigen Bestehens der Bürgerstiftung an Imke und Thea Burdiek sowie an den Rüschendorfer Chris Vöge.

Mit viel Applaus würdigten nach der jeweiligen Laudatio die Gäste der Bürgerstiftung die geehrten Talente. Imke und Thea Burdiek begeisterten ihr Publikum zudem mit dem Adele-Song "When we were young" – Imke Burdiek mit ihrem Sopran und Thea Burdiek am E-Piano.

Steffi Isenberg lobt außergewöhnliches musikalisches Können

Die Laudatio auf sie hatte zuvor die Sopranistin Steffi Isenberg gehalten, die mit beiden schon lange zusammenarbeitet. Imke Burdiek hatte nach ihren Worten zunächst 9 Jahre lang Klavierunterricht gehabt, ehe sie ihr Talent für den Gesang entdeckte. In den Jahren danach trat sie mehrfach öffentlich auf, unter anderem mit einer Solo-Partie beim Weihnachtskonzert 2019 in Gehrde.

Ganz oft begleitete sie ihre Schwester Thea. Die, sagte Steffi Isenberg, hatte bereits als 5-Jährige Klavierunterricht, machte schnell überdurchschnittliche Fortschritte und absolvierte im Grundschulalter erste Soloauftritte. Nachdem sie bis 2018 Unterricht bei Steffi Isenberg hatte, wechselte sie zu deren Mann Dr. Gabriel Isenberg. Gemeinsam mit ihrer Schwester hat sie auch mehrere Gottesdienste in den evangelischen Kirchen in Damme und Fladderlohausen mitgestaltet und Konzerte gegeben.

Christian Vöge gewinnt zwei Handwerkswettbewerbe

Der 3. Preisträger ist mit Christian Vöge ein Elektroniker mit der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik. Der heute 22-Jährige hatte seine Ausbildung nach Worten seiner Laudatorin Claudia Westendorf, die seit kurzem Mitglied des Vorstandes der Bürgerstiftung ist, beim Dammer Unternehmen Diekmann Elektrotechnik absolviert.

Der Rüschendorfer gehöre zu den Menschen, die nicht nur sehen wollten, dass etwas funktioniert, sondern auch wissen wollten, wie es funktioniert. In einer Zeit des digitalen Wandels benötige die Gesellschaft junge Menschen mit besonderen Kompetenzen, betonte Claudia Westdorf.

Burdiek-Schwestern wollen sich ein E-Piano kaufen

Die besitze Christian Vöge, wie seine ersten Plätze bei den Leistungswettbewerben des Deutschen Handwerks im Kammerbezirk Oldenburg und auf Landesebene unterstrichen. Bei der Deutschen Meisterschaft belegte er Platz 4. Der Rüschendorfer möchte sein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro in seine persönliche Weiterbildung investieren. Die Burdiek-Schwestern planen, mit ihrem Preisgeld ein E-Piano zu kaufen.

Musik spielten am Freitag im Saal Fangmann aber nicht nur die beiden Schwestern. Auch die 10-jährige Antonia Pieper spielte auf dem E-Piano. Rainer Wördemann, Fritz Winnacker und Holger Lorenz von der Kreismusikschule Vechta waren für die übrige musikalische Unterhaltung verantwortlich.

Hans-Georg Knappik würdigt Franz Grimmes Engagement

Hans-Georg Knappik hatte zu Beginn des Stiftermahls an die Gründung der Bürgerstiftung, eine von rund 420 in Deutschland, und das große Engagement seines Vorgängers Franz Grimme erinnert. 22 Gründungsstifter und 80 Zustifter legten seitdem die finanzielle Grundlage für die Arbeit. Heute betrage das Stiftungskapital 830.000 Euro. Das nächste Ziel sei die Marke von 1 Million Euro.

Die Arbeit der Bürgerstiftung ruht nach Worten des Vorsitzenden auf zwei Säulen: zum einen die finanzielle Unterstützung von Vereinen und Schulen, zum anderen die eigenen Projekte, die ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Helfer undenkbar sind.

Bürgermeister lobt enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stiftung

Bislang habe die Bürgerstiftung 140 Projekte von Vereinen und Schulen mit einer Summe von 230.000 Euro gefördert. Bei eigenen Projekten hat die Bürgerstiftung etwa die Gesundheitsberatung in Schulen oder auch die Sprachkurse für ausländische Bürger initiiert.

Wärmendes als Präsent: Christine Grimme vom Vorstand der Bürgerstiftung und Hans-Georg Knappik (rechts) dankten Jürgen Steinemann mit Decken für seine Rede. Foto: LammertWärmendes als Präsent: Christine Grimme vom Vorstand der Bürgerstiftung und Hans-Georg Knappik (rechts) dankten Jürgen Steinemann mit Decken für seine Rede. Foto: Lammert

Bürgermeister Mike Otte würdigte bei seiner Rede die von Beginn an enge Zusammenarbeit von Bürgerstiftung und Stadt. Die Erfolgsbilanz der Stiftung sei beeindruckend. Für die Stadt sei es von unschätzbarem Wert, die Stiftung als leistungsstarken Partner an ihrer Seite zu haben. In dem Zusammenhang verwies er unter anderem auf das Engagement der Stiftung bei der Integration von Flüchtlingen.

Mit den Gründen für das Prosperieren Südoldenburgs als ehemaliges Armenhaus Deutschlands befasste sich der Aufsichtsratschef der Metro, der Osterfeiner Jürgen Steinemann. Die Menschen wüssten, dass der Wohlstand nicht vom Himmel falle, sondern dass er harte Arbeit erfordere. Den Erfolg der Dammer Bürgerstiftung führte er auf die Bereitschaft vieler Dammer zurück, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft zu engagieren.

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