Schießsportanlage in Bollingen geht in Betrieb
Der neue Anbau mit dem modernen Schießstand wird am 14. April eingeweiht. Natürlich gibt es zur Feier des Tages ein buntes Programm.
Hans Passmann | 14.04.2024
Der neue Anbau mit dem modernen Schießstand wird am 14. April eingeweiht. Natürlich gibt es zur Feier des Tages ein buntes Programm.
Hans Passmann | 14.04.2024

Wird nun eingeweiht: Die neue Schießsportstätte der Schießsportfreunde der Schützenkameradschaft „Friesenkönig Radbod“ Bollingen-Bibelte. Foto: C. Passmann
Über eine moderne Schießsportanlage freuen sich die Grünröcke der Schützenkameradschaft „Friesenkönig Radbod“ Bollingen-Bibelte. Im Zuge eines Anbaus an die Schützenhalle entstand ein elektronischer Schießstand mit zehn Ständen. Nun soll die neue Schießsportstätte feierlich am Sonntag (14. April) eingeweiht werden. Dafür hat der Vorstand ein umfangreiches Programm vorbereitet. Los geht es bereits um 11 Uhr. Dann gibt es den kirchlichen Segen für die neue Schießsportstätte. „Dazu werden auch zahlreiche Vereinsabordnungen erwartet“, so Schriftführerin Kerstin Ackermann. Am Nachmittag ab 14 Uhr hat dann die Bevölkerung die Möglichkeit, sich den Schießstand anzuschauen. Das Programm sieht ein Preis-, Lichtpunkt- sowie ein Bogenschießen vor. Für die Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut. Für Musik sorgt die EveneBand Siddeburen. „Vor gut 4 Jahren standen wir vor der Entscheidung, entweder den bisherigen Schießstand zu renovieren oder einen Neubau anzustreben. Wir haben uns dann für einen Anbau entschieden und das war die richtige Entscheidung“, sagt Vorsitzender Ludger Meinders. Der alte Schießstand mit sechs Ständen entsprach nicht mehr dem Standard für den Schießsport; insbesondere nicht mehr für Wettkämpfe. Im Neubau finden die Schießsportfreunde nun zehn Stände mit elektronischer Auswertung vor. „Darauf legen die Sportschützen Wert“, so Vorsitzender Meinders. Leider verzögerten sich die Bauarbeiten nicht nur durch die Corona-Pandemie, sondern auch das Wetter „spielte nicht immer mit“, so der Vorstand. Teilweise erfolgt der Anbau auch in Eigenleistung. Der Komplex hat eine Größe von 12,50 mal 20 Meter. Die Baukosten belaufen sich auf rund 274.000 Euro. Finanziert wird die neue Schießstätte durch Zuschüsse der Gemeinde Saterland, des Landkreises Cloppenburg, des Landessportbundes sowie durch Spenden, eigene Mittel und Eigenleistungen der Mitglieder.
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