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Rotary-Club Vechta vergibt Hauptpreis im Wert von 1600 Euro

Hanna kleine Lamping aus Bakum gewinnt ein iPhone bei der Adventskalender-Aktion. Von den Verkaufserlösen sollen nun 7 Organisationen profitieren.

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Nachträgliche Bescherung: Hanna kleine Lamping erhielt am Freitag ein nagelneues Mobilfunkgerät im Wert von rund 1600 Euro. Es gratulierten die Rotarier Walter Schmitz und Franz-Josef Theilen (von links) sowie Gastwirt Dieter Evers. Foto: Speckmann

Nachträgliche Bescherung: Hanna kleine Lamping erhielt am Freitag ein nagelneues Mobilfunkgerät im Wert von rund 1600 Euro. Es gratulierten die Rotarier Walter Schmitz und Franz-Josef Theilen (von links) sowie Gastwirt Dieter Evers. Foto: Speckmann

Das Beste kommt zum Schluss: Hanna kleine Lamping hat am Freitag, 2 Wochen nach Heiligabend, noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk bekommen. Die 20-jährige Bakumerin ist hellauf begeistert. Das Päckchen ist zwar klein, der Inhalt dafür umso kostbarer. Es handelt sich um ein nagelneues iPhone im Wert von rund 1600 Euro.

Das Mobilfunkgerät ist der Hauptpreis bei der Adventskalender-Aktion, die der Rotary-Club Vechta bereits zum 13. Mal in der Vorweihnachtszeit veranstaltet hat. Dabei lockten 238 Preise im Gesamtwert von mehr als 26.000 Euro. Das Mitmachen sollte sich also lohnen – und zwar nicht nur für viele Teilnehmer, denn die Erlöse kommen wieder gemeinnützigen Zwecken zugute.

Bei der Übergabe des Hauptpreises im Gasthof Evers in Lüsche verriet Hanna kleine Lamping, dass sie den Gewinn zunächst gar nicht bemerkt hatte. „Ich habe jeden Tag auf meinen Kalender geguckt, nur an Heiligabend nicht“, so die angehende Steuerfachangestellte. Die freudige Nachricht bekam sie über die WhatsApp-Gruppe von Servicekräften, die ebenfalls in dem ortsansässigen Gastronomiebetrieb arbeiten.

"Wir hatten circa 100 Sponsoren und sind sehr froh über die Spenden." Rotarier Franz-Josef Theilen

Gastwirt Dieter Evers hatte im vergangenen Jahr gleich 90 Adventskalender bei den Rotariern geordert und die Exemplare an Mitarbeiter, Familienangehörige und Freunde verschenkt. Darüber hinaus trat er zum wiederholten Mal auch selbst als Sponsor auf, indem er einen Essensgutschein im Wert von 120 Euro für die kreisweit beliebte Benefizaktion zur Verfügung stellte.

„Wir hatten circa 100 Sponsoren und sind sehr froh über die Spenden“, erklärte Rotarier Franz-Josef Theilen aus Lohne, der sich federführend um die Organisation der Aktion kümmerte. Er dankte den heimischen Unternehmen für die finanzielle Unterstützung, auch wenn manche Beträge aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Zeiten etwas geringer ausfielen als vor der Corona-Pandemie.

Hinter den Türchen warteten in der Adventszeit täglich die unterschiedlichsten Überraschungen. Viele Geschäfte stellten Einkaufsgutscheine zur Verfügung. Aber auch ganz praktische Haushaltsgegenstände warteten auf die Gewinner. Das Spektrum reichte vom Wasserspender bis zum Werkzeugkasten. Sogar eine professionelle Zahnreinigung versüßte die Weihnachtsfreuden.

Erlös der Aktion beläuft sich auf 44.000 Euro

Der Rotary-Club Vechta hatte wieder 10.000 Kalender zum Verkauf angeboten. „Die Exemplare waren schon früh weg. Wir sind jedes Mal ausgebucht“, freute sich der amtierende Clubpräsident Walter Schmitz aus Lüsche über die positive Resonanz. Der Erlös in Höhe von 44.000 Euro werde im Februar an sieben lokale und auch internationale Organisationen übergeben.

In den Genuss der Spenden kommen das Frauen- und Kinderschutzhaus des Sozialdienstes katholischer Frauen Vechta, der Kreuzbund Vechta als Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und deren Angehörige, die Tafel Lohne mit ihren vier Standorten im Kreis Vechta sowie der Visbeker Verein „Hilfe für Malawi“, der sich im Kampf gegen den Hunger für Kinder und Jugendliche in Südostafrika stark macht.

Der Rotary-Club Vechta will auch sein selbst initiiertes landwirtschaftliches Selbsthilfeprojekt in Togo sowie den Hamburger Verein „Espoir de Demain“, der sich um Straßenkinder im Senegal kümmert, unterstützen. Zudem wird das Vechtaer Institut für Forschungsförderung (VIFF) gefördert. Hier geht es darum, junge Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen in die Region zu binden.

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