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Projekttage in Oberschule Neuenkirchen bleiben in Erinnerung

Die Schülerinnen und Schüler schaffen sich ein Bewusstsein für die Umwelt und über den eigenen Körper. In verschiedenen Workshops können sie sich ausprobieren.

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Kraft durch Ruhe: Kerstin Kröger (rechts) taucht mit den Jugendlichen in die Welt des Yoga ein. Foto: Oevermann

Kraft durch Ruhe: Kerstin Kröger (rechts) taucht mit den Jugendlichen in die Welt des Yoga ein. Foto: Oevermann

An der Holdorfer Straße in Neuenkirchen drehte sich in den vergangenen Tagen alles rund um das Thema „Gesund leben“. Die Oberschule Neuenkirchen-Vörden veranstaltete unter diesem Rahmen zwei Projekttage.

„Mit den Projekttagen wollten wir die Schulgemeinschaft und das soziale Miteinander stärken sowie ein Bewusstsein für die Umwelt und den eigenen Körper schaffen“, sagte der Lehrer und Mitorganisator Florian Kruse. Gerade in der coronageprägten Zeit sei es wichtig, die Gemeinschaft und das Miteinander im Blick zu behalten. Neben Kruse waren auch Daniela Feldhaus sowie die Schulsozialarbeiterin Franziska Hinterding für die Programmerstellung der eher schuluntypischen Tage verantwortlich. „Unsere Schüler identifizieren sich total mit den Projekttagen. Wir spüren eine unglaubliche Motivation unter ihnen“, bilanzierte Daniela Feldhaus.

Die Schülerinnen und Schüler durften sich in den vier Teilbereichen „Ernährung“, „Bewegung“, „Wohlfühlräume“ sowie „Stressabbau“ Projekte auswählen, an die sie in kleinen Gruppen mit bis zu 15 Schülern teilnahmen. Im Schnitt besuchte jeder Schüler drei Projekte pro Tag. Coronabedingt wurden die Jahrgänge, wie sonst üblich, nicht durchmischt. Jeder Schüler blieb auch während der Projekttage in seiner jeweiligen Gruppe.

Lehrerkollegium und externe Fachkräfte leiten Schülern an

Neben dem Lehrerkollegium, halfen externe Fachkräfte bei der Durchführung der Projekttage mit. So schufen Schülerinnen und Schüler der Oberschule auf dem Schul- und Innenhof der Schule dank der Unterstützung der Zimmerei Pellenwessel und des Gartenbaubetriebs Hardinghaus ein Sitzrondell sowie ein „Grünes Klassenzimmer“. Außerdem wurden der Schulhof mit Graffiti bemalt und eine Lesewerkstatt errichtet.

Etwas stiller als bei den Projekten des Themenbereichs „Wohlfühlräume“ ging es zumeist bei den Gruppen zu, die sich dem „Stressabbau“ widmeten. Auch hier waren mit dem Pastoralreferenten der katholischen St. Viktor-Pfarrgemeinde und Schulseelsorger Florian Rolfes (Gruppe Silence), Sabine Christen (Waldbaden) sowie Jörg Kerll vom Klangzentrum Osnabrück (Klangerlebnisse) externe Fachkräfte tätig.

Auch beim Yoga unter der Anleitung der Trainerin Kerstin Kröger ging es eher ruhiger zu. Bei den anderen Gruppen des Themenbereichs Bewegung sah dies meist anders aus. So führte Fitnesstrainerin Anneke Schulz einen Fitnessparcours in der großen Sporthalle durch. In der kleinen Sporthalle waren derweil Krafttraining und Gymnastik angesagt.

Kreativ: Neunt- und Zehntklässler arbeiteten mit viel Schwung am Grünen Klassenzimmer im Innenhof. Foto: OevermannKreativ: Neunt- und Zehntklässler arbeiteten mit viel Schwung am Grünen Klassenzimmer im Innenhof. Foto: Oevermann

Ein weiterer Schwerpunkt der Projekttage war der Ernährung gewidmet. Hier profitierte die Bildungsstätte von ihrer bisher so erfolgreichen Teilnahme am Aktionsprogramm „Schule auf EssKurs“ der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Bereits zweifach wurde die Schule hierfür ausgezeichnet. Ein dritter Stern werde angestrebt, sagte Lehrerin Annegret Kohake in dem Zusammenhang.

Sie setzt sich bereits seit einigen Jahren für gesündere und nachhaltigere Ernährungsangebote an der Schule ein. Dank des Informationsmaterials der Verbraucherzentrale wurden die Schüler bei den Projekttagen etwa über gesunde Durstlöscher und Alternativen zu Softdrinks aufgeklärt.

Mit Urte Backhaus von der Milchwirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg konnten zudem einige Schülerinnen und Schüler leckere und gesunde Milchshakes kosten. In der Küche wurden zeitgleich zuckerfreie Apfel- und Schokomuffins mit Datteln als Süßungsmittel gebacken.

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