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Pinsel dienen als erhobene Zeigefinger

40 Kinder haben in der Molberger Sommerakademie zehn Tage lang kreativ gearbeitet. Dabei entstanden Bilder zum Thema Umweltschutz.

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Umweltschutz im Blick: Die Geschwister Elina, Jana und Hanna Nestjorkina (von links) hatten eindrucksvolle Bilder gemalt. Foto: Landwehr

Umweltschutz im Blick: Die Geschwister Elina, Jana und Hanna Nestjorkina (von links) hatten eindrucksvolle Bilder gemalt. Foto: Landwehr

Jedes Jahr lädt der Molberger Heimatverein der Deutschen aus Russland in den Sommerferien zur Sommerakademie mit dem ukrainischen Künstler Ivan Hutsul ein. Wegen der Corona-Beschränkungen konnten sich in diesem Jahr „nur“ 40 Kinder beteiligen. Sie malten Bilder zum Thema „Unsere Kinder – unsere Umwelt“. „Unsere Umwelt ist uns wichtig, nicht nur Greta Thunberg“, erläuterte Organisatorin Nadja Kurz.

Sie ist Vorsitzende des Heimatvereins der Deutschen aus Russland, der gemeinsam mit dem Heimatverein Molbergen und dem Kinderschutzbund diese Sommerakademie unterstützt hat. Kurz lobt den ukra­inischen Künstler Ivan Hutsul, der nun zum elften Mal diese Sommerakademie leitete. „Ivan Hutsul hat immer wieder tolle Ideen. Er hat zehn Tage mit den Kindern unter Einhaltung der Abstandsregeln gearbeitet.

Heimatvereine wollen Freude am Malen wecken

Es sind wieder tolle Werke entstanden“, so Kurz, die sich auch bei der Gemeinschaftspraxis Schulan/Friesen, in deren Räumen die Abschlussveranstaltung stattfand, bedankte. „Hier werden die kleinen und großen Werke in nächster Zeit hängen“, so Kurz.

„Diese Veranstaltung ist jedes Jahr für die Gemeinde eine tolle Sache. Wieder sind wunderschöne Werke entstanden“, lobte auch Molbergens Bürgermeister Witali Bastian die Arbeiten der Kinder.

„Die beiden Heimatvereine wollten mit dieser Sommerakademie Freude am Malen entwickeln. Die Akademie ist eine Bereicherung für die Gemeinde“, fand auch der Vorsitzende des Molberger Heimatvereins, Kurt Bussmann, der die seit 1993 bestehenden Kontakte zu Ivan Hutsul hervorhob, lobende Worte für die Aktion. Er lud Hutsul zudem ein, zusammen mit seinen ukrainischen Studenten wieder nach Molbergen zu kommen.

Positives Fazit: Organisatorin Nadja Kurz betonte, dass den Kindern der Schutz der Natur wichtig sei.    Foto: LandwehrPositives Fazit: Organisatorin Nadja Kurz betonte, dass den Kindern der Schutz der Natur wichtig sei.   Foto: Landwehr

Als Gemeinschaftswerk hatten der große und die kleinen Künstler eine typische Molberger Sommerlandschaft dargestellt – mit abgeernteten Getreidefeldern „und dem markanten Kirchturm, den man von allen Seiten sieht“, so Ivan Hutsul. Er lobte dabei die ­politische Gemeinde, die die Aktion des Heimatvereins der Deutschen aus Russland immer unterstützt habe, was sich auch in der Anwesenheit von Bürgermeister Witali Bastian und seines Vorgängers Ludger Möller sowie des letzten Gemeindedirektors der Gemeinde, Kurt Bussmann, zeige. Für alle Kinder hatten die Heimatvereine auch noch Preise zur Verfügung gestellt. Außerdem gab es freien Eintritt in den Mollibär-Park.

Die Kinder hatten in ihren Werken die Müllproblematik, die Notwendigkeit des Verbots von Plastiktüten, die Verschmutzung des Trinkwassers und die Bedrohung von Pflanzen und Tieren dargestellt.

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