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Oldtimer-Trecker fallen Brand zum Opfer

Die Maschinenhalle eines ehemaligen Tischlereibetriebes in Varrelbusch ist am Dienstagmittag abgebrannt. Pächter der Halle ist das Museumsdorf. Die Flammen zerstörten alle kunsthistorischen Objekte.

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

Foto: Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

Ein Schaden in Höhe von rund 750000 Euro sowie mehrere zerstörte Exponate aus dem Museumsdorf sind die Folge eine Großbrandes in Varrelbusch. Nach Angaben der Polizei wurde das Feuer am Dienstag gegen 11.30 Uhr in einer Maschinenhalle mit anliegenden Wohnhäusern am Grünen Weg entdeckt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle bereits in Vollbrand. Flammen schlugen aus dem Dach und das Feuer drohte auf die Wohnhäuser überzugreifen. Bewohner sowie Mitarbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, niemand wurde verletzt. Allerdings wurden die Maschinenhalle, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie auch sämtliches Inventar durch das Feuer vollständig zerstört.

Bei dem Gebäude handelt es sich um die Halle eines ehemaligen Tischlereibetriebes. Eigentümer ist ein 65-Jähriger aus Varrelbusch, der einen Teil der Halle zur Lagerung von Gegenständen und Maschinen nutzt. Ein anderer Teil war bereits vor vielen Jahren durch das Museumsdorf gepachtet worden.

Wie Museumsdirektorin Dr. Julia Schulte to Bühne auf Nachfrage mitteilte, ist ein Großteil an Objekten aus der Nachkriegszeit zerstört worden: „Unter anderem sind auch Möbelstücke mit dabei, das ist kulturhistorisch ein Riesenverlust.“ Zudem waren dort sieben Trecker und ein Lkw gelagert, die für eine Oldtimerausstellung gedacht waren. Sie waren erst im vergangenen Jahr geliefert worden. Zerstört wurden auch ein Försterhaus sowie ein Boots-Kiosk aus Oldenburg.

Bis vor kurzem waren hier auch Teile der Sammlung für die Sonnenstein-Disco untergebracht, diese wurde jüngst am vergangenen Wochenende nach jahrelanger Arbeit eingeweiht. „Wir haben mehrere Außendepots, das hat sich unter diesen Umständen nun bewährt. Hier war allerdings aus dem Bestand nichts mehr zu retten. Das Wichtigste ist aber, dass keine Personen verletzt wurden“, so Schulte to Bühne, die mittags schnell zur Brandstelle geeilt war.

Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
Foto: Oliver Hermes
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Die Freiwilligen Feuerwehren aus Cloppenburg, Molbergen, Bösel und Garrel waren mit 150 Einsatzkräften vor Ort und bis in die frühen Abendstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Hierbei kam auch schweres Gerät zum Einsatz, um immer wieder auflodernde Glutnester zu löschen.

Zur möglichen Brandursache liegen der Polizei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Erkenntnisse vor, die Ermittlungen hierzu dauern an.

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