Die lang erwartete Sanierung des Nichtschwimmer-Beckens im Lohner Waldbad nähert sich mit großen Schritten. Das schreibt die Stadt Lohne in einer Mitteilung. Das Planungsbüro Thalen Consult hat den Baustart für den 4. September (Montag) festgesetzt. Um die Vorbereitungen zu treffen und das Becken für die Arbeiten vorzubereiten, wird ein Zeitraum von etwa 2 Tagen benötigt, um das Wasser abzulassen. Deshalb schließt die Stadt das Nichtschwimmerbecken ab Samstag (2. September) für den öffentlichen Badebetrieb. Die anderen Becken des Waldbades bleiben weiterhin uneingeschränkt nutzbar. Es ist aber mit Baulärm und Staub zu rechnen.
Die bevorstehende Sanierung ist eine Reaktion auf die erheblichen Frostschäden, die 2018 auftraten. Damals mussten alle Fliesen entfernt werden. Es folgte eine temporäre Abdichtung mittels Epoxidharz.
Fertigstellung ist für April/Mai 2024 vorgesehen
Der geplante Prozess beinhaltet nun den teilweisen Abriss der Betonkonstruktion, einschließlich der Rinnen und des Fliesenbelags. Darauf folgt die Auskleidung der bestehenden Struktur mit Edelstahl, um eine dauerhafte Lösung zu gewährleisten. Diese Maßnahmen beinhalten auch Anpassungen an die Badewassertechnik sowie die umgebenden Pflasterflächen. Ein besonderer Fokus wird auf die Barrierefreiheit gelegt, einschließlich der Schaffung eines behindertengerechten Einstiegs.
Die geschätzten Baukosten für dieses Projekt belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 1,25 Millionen Euro, zuzüglich der anfallenden Nebenkosten. Die Fertigstellung des Projekts ist für April oder Mai 2024 geplant, unter der Voraussetzung, dass keine wetterbedingten Verzögerungen auftreten.
Nach der Sanierung des Nichtschwimmerbeckens werden die weiteren Bereiche des Waldbades in den kommenden Jahren ebenfalls einer Erneuerung unterzogen. Die Kosten für die Edelstahlverkleidung aller Becken, die Schaffung barrierefreier Einstiege und die Verbesserung der Energiebilanz taxiert die Verwaltung überschlägig auf 4,5 Millionen Euro. Aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" erhält Lohne eine Förderung in Höhe von 45 Prozent, mithin 2,025 Millionen Euro.