Masken: Behörden ziehen positives Fazit
„Ein verschwindend geringer Teil zeigte sich uneinsichtig. Einzelne hatten es einfach vergessen, die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagt Einsatzleiter Walter Sieveke.
Oliver Hermes | 14.12.2020
„Ein verschwindend geringer Teil zeigte sich uneinsichtig. Einzelne hatten es einfach vergessen, die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagt Einsatzleiter Walter Sieveke.
Oliver Hermes | 14.12.2020

Maskenpflicht: Die Polizei und Verwaltungen ziehen ein positives Fazit der Kontrollen in der Fußgängerzone. Foto: Hermes
Kurz vor dem Lockdown haben Polizei und Ordnungsamt ein positives Fazit zur Maskenpflicht in der Cloppenburger Fußgängerzone gezogen. Der Großteil der Menschen hatte die Maßnahmen gut verinnerlicht. „Ansonsten haben Gespräche in den meisten Fällen gereicht“, sagt Walter Sieveke, Leiter Einsatz bei der Polizei. Der Landkreis hatte um Amtshilfe gebeten, sodass die beiden Ordnungsämter von Stadt und Kreis sowie die Polizei die Einhaltung der Maßnahmen kontrollierten. „Das ist eine gute Zusammenarbeit, man kennt sich nun noch besser. Der Kontakt hilft mit Sicherheit auch für kommende Aufgaben“, so Sieveke. Die Verfolgung der Ordnungswidrigkeiten übernimmt die Kreisverwaltung. Wichtig sei es am Anfang gewesen, einen hohen Kontrolldruck und eine breite Präsenz zu zeigen. „Ein verschwindend geringer Teil der Menschen zeigte sich uneinsichtig. Einzelne hatten es einfach vergessen, die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, so der Einsatzleiter. In Lohne hingegen hatte die Polizei jüngst 33 Maskenmuffel kontrolliert. Dort waren es vor allem junge Erwachsene und Jugendliche. Missverständnisse herrschten teilweise beim Essen, Trinken und Rauchen. „Das ist in der Fußgängerzone dann nicht erlaubt. Die Maske muss die gesamte Zeit getragen werden“, erklärt Fachbereichsleiter Dietmar Ruhe vom Cloppenburger Ordnungsamt. Der Kreis habe vorher bei den Kommunen nachgefragt, ob der Bedarf für eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen besteht. Die Fußgängerzone sei ein Bereich, wo nicht immer der Mindestabstand eingehalten werden könne. Seit Anfang November herrschte hier die Tragepflicht. Auch wenn in der Fußgängerzone ab Mittwoch nicht mehr viel Gedränge herrschen wird, hat die Polizei mit den Kontrollen der Kontaktbeschränkungen ein weiteres Feld zu kontrollieren. „Da bekommen wir teilweise auch Unterstützung von der Bereitschaftspolizei. Aber es muss alles dosiert sein“, erklärt Sieveke. Zudem seien die Beamten in die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes für das neue Impfzentrum in der Jugendherberge an der Talsperre beteiligt.
Missverständnisse beim Essen, Trinken und Rauchen

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