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Landesweiter Corona-Warnwert liegt jetzt den 4. Tag in Folge über der Grenze

Der Corona-Indikator, der auf den Daten der Intensivstationen in ganz Niedersachsen beruht, liegt am Donnerstag bei 5,5 Prozent.

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Symbolfoto: dpa

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Der landesweite Corona-Warnwert, der auf den Zahlen der Intensivstationen in ganz Niedersachsen beruht, ist am Donnerstag zwar leicht gesunken, er bleibt aber jetzt den 4. Werktag in Folge oberhalb des 5-Prozent-Grenzwertes. Laut aktuellen Daten aus Hannover liegt die prozentuale Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten am Donnerstag bei 5,5 Prozent (Vortag: 5,7 Prozent).

Es wird damit wahrscheinlich, dass am Freitag der 5. Werktag in Folge oberhalb des Grenzwertes erreicht wird. Ab diesem Zeitpunkt ist auf landesweiter Ebene die Voraussetzung für Corona-Warnstufe 1 gegeben. In sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen dauerhaft die 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 35 liegt, ist dann die lokale Voraussetzung für Corona-Warnstufe 1 ebenfalls gegeben. Dies wäre nach jetzigem Stand in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta der Fall.

Die  7-Tage-Inzidenz ist laut aktueller Berechnung des Robert-Koch-Institutes ( RKI) im Landkreis Cloppenburg am Donnerstag zwar leicht gestiegen – bleibt aber jetzt den 2. Werktag in Folge unterhalb des 50er-Grenze, die für die derzeit geltende 3G-Regel in Landkreis maßgeblich ist. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt bei 49,8 (Vortag: 49,2). Die aktuelle Berechnung basiert auf 86 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Mittwochnachmittag 27 neue Coronafälle gemeldet.

Gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag hingegen im Landkreis Vechta. Laut aktueller Berechnung des RKI liegt sie jetzt bei 65,4 (Vortag: 59,2). Die aktuelle Berechnung basiert auf 94 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Mittwochnachmittag 24 neue Coronafälle gemeldet.

Sollte der landesweite Corona-Wert am Freitag abermals über der 5-Prozent-Grenze liegen, müssen laut Vorgaben aus Hannover die Kreisverwaltungen in Cloppenburg und Vechta die Warnstufe 1 amtlich durch eine Allgemeinverfügung feststellen, weil die 7-Tage-Inzidenz dauerhaft über 35 liegt. Spürbar ändern wird sich nach derzeitigem Stand aber nichts. Denn die in Warnstufe 1 fixierte erweiterte 3G-Regel gilt bereits im Oldenburger Münsterland unabhängig vom Warnstufen-System, weil in beiden Landkreisen die 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 50 liegt.

Sollte der landesweite Corona-Warnwert unter die 5-Prozent-Grenze sinken, rückt hingegen die Aufhebung der 3G-Regel im Landkreis Cloppenburg näher. Denn am Freitag liegt die 7-Tage-Inzidenz den 2. Werktag in Folge unter 50. Wenn die 7-Tage-Inzidenz an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen unter 50 liegt, können die Zutrittsbeschränkungen wieder aufgehoben werden.

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