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Krankenkasse AOK fördert ambulante Hospizdienste

Der symbolische Scheck über eine Fördersumme von 154.890 Euro ist jetzt überreicht worden. Das Geld wird dringend gebraucht.

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Dankbar für die Förderung und weitere Spenden: Kornelia Bröring (Ambulanter Dienst der Hospiz-Stiftung Dinklage), Andrea Mäkel (St. Anna Stiftung Dinklage), Gregor Möller-Reemts (Hospizdienst Cloppenburg), Erika Rüwe (Sozialstation Nordkreis Vechta), Gerd Dumstorff (Malteser, Ambulanter Hospizdienst Friesoythe) und Rica Pralle, Geschäftsbereich Pflege der AOK ( von links). Foto: Götting

Dankbar für die Förderung und weitere Spenden: Kornelia Bröring (Ambulanter Dienst der Hospiz-Stiftung Dinklage), Andrea Mäkel (St. Anna Stiftung Dinklage), Gregor Möller-Reemts (Hospizdienst Cloppenburg), Erika Rüwe (Sozialstation Nordkreis Vechta), Gerd Dumstorff (Malteser, Ambulanter Hospizdienst Friesoythe) und Rica Pralle, Geschäftsbereich Pflege der AOK ( von links). Foto: Götting

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) unterstützen einmal mehr die ambulanten Hospizdienste im Oldenburger Münsterland. In diesem Jahr wurde ein symbolischer Scheck über 154.890 Euro an die regionalen Organisationen der ehrenamtlichen Sterbebegleiter übergeben. In Niedersachsen unterstützt die AOK in diesem Jahr die Hospizdienste mit rund 3,8 Millionen Euro. Das sind 290.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Basis ist das neue Hospiz- und Palliativgesetz (HPG).

Auch der Ambulante Hospizdienst Landkreis Cloppenburg (50.118,42 Euro), der Hospizverein Damme (31.786,29 Euro), der Ambulante Hospizdienst der St. Anna Stiftung Dinklage (15.470,14 Euro), der Hospizdienst der Malteser Friesoythe (43.381,19 Euro) und der Ambulante Hospizdienst der Sozialstation Nordkreis Vechta (14.131,75 Euro) erhalten eine Förderung. Neben der Ausbildung ehrenamtlicher Sterbebegleiterinnen und -begleiter dient die Summe der Finanzierung notwendiger Personal- und Sachkosten. Die Fördersumme der AOK beläuft sich dabei im Oldenburger Münsterland auf rund 154.890 Euro.

Die Kosten sind hoch – Spenden sind daher weiterhin nötig

Bis zum Lebensende zu Hause und im vertrauten Umfeld bleiben zu können, ist ein Wunsch vieler Menschen, hieß es bei einer Zusammenkunft der regionalen Hospizdienste in den Räumen der AOK Cloppenburg. Ermöglicht werde das durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Hospizdienste mit ihrem wertvollen Engagement, mit Fürsorge und individueller Betreuung, so die Krankenkasse. Deutlich wurde bei dem Treffen aber auch, dass trotz der hohen Förderung die Kosten der Hospizdienste nur zu rund 70 Prozent gedeckt würden. Die Organisationen seien durch die Kosten für Mieten, Fahrzeuge und Fortbildungen hoch belastet und weiterhin auf Spenden angewiesen.

In der täglichen Arbeit kümmere man sich nicht nur um die Sterbenden, sondern oft auch um die Familien. Für das kommende Jahr können die ambulanten Hospizdienste noch bis Ende März 2024 Förderanträge bei den gesetzlichen Krankenkassen einreichen.

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