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Jugend übernimmt Feuerwehrgerätehaus

In Gehlenberg soll ein Treffpunkt und Aktionsort für Jugendliche entstehen. Ortsjugendring und Katholische Landjugend haben dafür einen Nutzungsvertrag mit der Stadt unterzeichnet.

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Unterschrieben: Die Nutzungsvereinbarung präsentieren (von links) Fachbereichsleiter Klaus Sandmann, Sachbearbeiter Hannes Kläne-Vahle, Bürgermeister Sven Stratmann, Jan-Dirk Robbers (KLJB) und Lena Knipper (Ortsjugendring). Foto: Stadt Friesoythe

Unterschrieben: Die Nutzungsvereinbarung präsentieren (von links) Fachbereichsleiter Klaus Sandmann, Sachbearbeiter Hannes Kläne-Vahle, Bürgermeister Sven Stratmann, Jan-Dirk Robbers (KLJB) und Lena Knipper (Ortsjugendring). Foto: Stadt Friesoythe

Das ehemalige Gehlenberger Feuerwehrgerätehaus ist in neuen Händen. Lena Knipper vom Ortsjugendring Gehlenberg-Neuvrees und Jan-Dirk Robbers von der Katholischen Landjugend Gehlenberg-Neuvrees haben am Montag mit der Stadt Friesoythe einen Nutzungsvertrag für das Gebäude über 15 Jahre unterschrieben.

Schon im Januar 2020 hatten Vertreter der beiden Organisationen und der Jugendpflege in Gehlenberg einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt und darum gebeten, vom geplanten Verkauf des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses an der Feuerwehrstraße abzusehen. Die Jugendlichen wollten das Gebäude gerne übernehmen, um dort einen Treffpunkt und Aktionsort für die Jugend aus Gehlenberg und Neuvrees zu schaffen.

Gutes Konzept war ausschlaggebend

Entstanden ist das Engagement der jungen Leute im Rahmen der Sozialen Dorfentwicklung Friesoythe Süd. Sie konnten deutlich machen, dass das Engagement nachhaltig und nicht nur eine kurzfristige Begeisterung ist. Letztlich war es das gute Konzept der jungen Leute, das auch den Rat der Stadt Friesoythe überzeugte. Ein selbstverwalteter Treffpunkt für Jugendliche, an dem auch generationenübergreifende Angebote organisiert werden sollen, sei zweifellos ein richtiger Ansatz für nachhaltige Dorfentwicklung, befanden die Ratsmitglieder.

Für Bürgermeister Sven Stratmann ist das Projekt beispielgebend für andere Dörfer. „Ich denke, dass das ehemalige Feuerwehrhaus in Gehlenberg Schule machen wird und auch in anderen Dörfern Jugendtreffs entstehen werden“, so der Rathauschef. „Für Altenoythe liegt ja bereits ein Antrag vor, und auch in anderen Dörfern tut sich was.“

Für Hannes Kläne-Vahle, der das Vorhaben im zuständigen Fachbereich 3 betreut, ist die Vertragsunterzeichnung ein kleiner Meilenstein. Er ist seit einem halben Jahr für die sozialen Dorferneuerungen zuständig; die Übergabe des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses in Gehlenberg an die Jugendlichen ist das erste größere Projekt, das nun konkret wird.

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