Josef Lampen gehört seit 65 Jahren dem Hegering an
Die Löninger Jägerschaft ehrt bei ihrer Versammlung treue Mitglieder und begrüßt ihren Nachwuchs. Experte Sönke Kamp hält einen Vortrag über die Nachsuchenpraxis.
Redaktion | 24.04.2024
Die Löninger Jägerschaft ehrt bei ihrer Versammlung treue Mitglieder und begrüßt ihren Nachwuchs. Experte Sönke Kamp hält einen Vortrag über die Nachsuchenpraxis.
Redaktion | 24.04.2024

Ehrungen: (von links) Hegeringleiter Christian Lübbers ehrte Hermann Albers, Heinrich Wesselmann, Dieter Meyerratken, Josef Brümmer und Heinrich Rolfes für ihre Treue. Foto: Hegering Löningen
Ein voll besetzter Saal, viele Ehrungen und Neuaufnahmen sowie ein Vortrag über die Nachsuche beim Schalenwild waren die Eckpunkte der Zusammenkunft der Löninger Jägerschaft. Die Versammlung eröffnete Hegeringleiter Christian Lübbers mit der Unterstützung der Bläsergruppe des Hegerings Löningen. Lübbers berichtete vom neuen Schießstand in Ahlhorn, über die Anschaffung einer Drohne zur Kitzrettung sowie über die Entwicklung der Streckenergebnisse. Die Obleute berichteten kurz über das abgelaufene Jahr. So war die Bläsergruppe ebenso aktiv wie die Jagdschützen und auch die Jagdhundeführer, die erfolgreich in den Prüfungen und Meisterschaften unterwegs waren. Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen verdienter Waidmänner und -frauen sowie die Neuaufnahme der Jungjäger und Jungjägerinnen. Seit bereits 65 Jahren hält Josef Lampen dem Hegering Löningen die Treue, seit 50 Jahren Hermann Albers, Dieter Schulte und Albert Scheper. Seit 40 Jahren gehören Heinrich Wesselmann, Heinrich Rolfes, Dieter Meyerratken, Josef Brümmer und Elisabeth Grave dem Verein an. Als neue Mitglieder begrüßte der Hegeringleiter Finn Dopp, Heinrich Arlinghaus, Patrick Bäker, Monja Diekmann, Jan Schnieders, Jan-Bernd Hegger, Leo Bego-Ghina, Tobias Rolfes, Lars Reinert, Angelika Schnetkamp, Florian Schnetkamp, Simon Schnieders und Holger Lüllmann und überreichte ihnen ihre Urkunden. Noch vor den Ehrungen hatte der Nachsuchenführer und anerkannte Schweißhundeführer Sönke Kamp seinen Vortrag über die Nachsuchenpraxis gehalten. Anhand von vielen praktischen Beispielen, die er in Hunderten von Nachsuchen gesammelt hat, und zahlreichen Bildern schilderte er einige praktische Nachsuchen. Dabei sei es ihm stets wichtig, nicht mit erhobenem Zeigefinger auf die Jäger zu zeigen. Schließlich könne es jedem Jäger passieren, dass der Schuss nicht sofort tödlich ist. Wichtig sei es dann, Ruhe zu bewahren, sich den Anschuss anzuschauen und richtig zu deuten. Nachsuchen auf gut Glück mit Wärmebildkamera und Drohne seien genauso unwaidmännisch wie die Nachsuche mit dem nicht firmen Jagdhund. Bei einem unklaren Anschuss sollte immer der anerkannte Nachsuchenführer zeitnah angerufen werden. Dieser könne aufgrund seiner Erfahrung den Anschuss richtig deuten und die richtigen Entscheidungen treffen. Ist das kranke Wild durch Unachtsamkeit vielleicht schon mehrfach aufgemüdet worden, sinke die Erfolgsquote stark. Fast 90 Prozent der Nachsuchen könnten erfolgreich beendet werden, wenn nach dem Schuss alles richtig gemacht werde.Experte klärt über wichtige Vorgehensweise bei Nachsuchen auf
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