Jetzt kann der Verkauf starten
Bei der Neueröffnung hat es einige Verzögerungen gegeben, aber ab Donnerstag hat der SkF-Laden in der früheren Molkerei in Barßel wieder geöffnet.
Hans Passmann | 12.10.2020
Bei der Neueröffnung hat es einige Verzögerungen gegeben, aber ab Donnerstag hat der SkF-Laden in der früheren Molkerei in Barßel wieder geöffnet.
Hans Passmann | 12.10.2020

Das Leitungsteam des SkF-Ladens freut sich auf die neuen Räume: Marlene Rolf-Wittlake (von links), Birgitt Formanowski und Brigitte Loots. Foto: C. Passmann
Barßel (mp). Fast acht Jahre war der SkF-Laden, eine Einrichtung des Sozialdienstes katholischer Frauen, in dem von der Caritas Barßel-Saterland angemieteten Gebäude an der Langen Straße in Barßel, ehemals Drogerie Schmidt, zu finden. Zuvor war das soziale Kaufhaus im Gesundheitszentrum Barßel ansässig. Nun gab es einen erneuten Standortwechsel: Der SkF-Laden ist von der Langen Straße an die Friesoyther Straße umgezogen, in der zuvor die Molkerei, später eine Bäckerei und zum Schluss die Raiffeisen-Warengenossenschaft zu Hause waren. Schon lange hatten sich die rund 30 Helferinnen auf die neuen Räume gefreut und tatkräftig in den vergangenen Wochen und Tagen angepackt, um sämtliche Waren an die Friesoyther Straße zu transportieren. „Das war eine Menge Arbeit. Alles musste verstaut, neu sortiert und in die Regale gepackt werden. Doch wir haben es geschafft und sind froh, dass es jetzt losgehen kann“, stellen Brigitte Loots, Birgitt Formanowski und Marlene Rolf-Wittlake vom Leitungsteam zufrieden fest. Zwischenzeitlich hatte es einige Verzögerungen gegeben, doch nun kann der SkF-Laden am Donnerstag, 15. Oktober, erstmals wieder seie Pforten öffnen. „Eine offizielle Eröffnung wird es auch noch geben. Der Termin steht aber noch nicht fest“, informiert Brigitte Loots. Sie seien froh, dass sie nun der Kundschaft auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern in freundlichen, hellen Räume die Waren anbieten können. Neben der Verkaufsfläche verfügt das kleine Kaufhaus nun auch über mehr Lagerräume, sanitäre Anlagen und eine Küche. „Wir bekommen immer mehr Spenden und haben einen sehr großen Zulauf an Kunden. Es war alles zu eng geworden“, so die Helferinnen. „Wir wollten den Barßeler Damen, aber auch der Kundschaft mit dem Umzug ein schöneres Umfeld bieten. Man soll nicht mehr das Gefühl haben, hier betritt man einen Sozialladen. Viele der Menschen, die ins Lädchen kommen, haben es teilweise schon schwer genug“, so Rolf-Wittlake. Außerdem gibt es am neuen Standort ausreichend Parkplätze, nennt sie einen weiteren Vorteil des neuen Domizils. Jede Familie – unabhängig von ihrem Einkommen – kann hier einkaufen. Schwangerschaftsbekleidung, Kinderwagen, Betten, Laufgitter, Holzstühle, Baby- und Kinderbekleidung, Schuhe, Stiefel, Inliner, Spielsachen und vieles mehr sind im Angebot. Die Barßeler „Lädchen“-Frauen bedanken sich bei allen, die bei ihnen einkaufen oder die Organisation durch Sach- und Geldspenden unterstützen. Durch jeden Einkauf helfe der Kunde einem anderen. „Schauen Sie einfach rein – es lohnt sich“, meinen die SkF-Damen.Offizielle Eröffnung soll noch folgen
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