Identität des Oldenburger Landes soll gestärkt werden
Bei dem neuen Podcast der "Oldenburgischen Landschaft" werden auch Personen aus dem Oldenburger Münsterland vorgestellt. Drei Folgen sind seit Dienstag online.
Torben Kessen | 18.08.2020
Bei dem neuen Podcast der "Oldenburgischen Landschaft" werden auch Personen aus dem Oldenburger Münsterland vorgestellt. Drei Folgen sind seit Dienstag online.
Torben Kessen | 18.08.2020

Hoffen auf viele Zuhörer bei ihrem neuen Podcast: FSJler Anton Willers (von links), Mitarbeiterin Sarah-Christin Siebert und Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners. Foto: Kessen
Der Verband "Oldenburgische Landschaft" hat das Podcast-Projekt "Wir sind Oldenburg - Das Land. Menschen erzählen" ins Leben gerufen. Dort kommen Ehrenamtliche und Funktionsträger des Oldenburger Landes, unter anderem auch aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, zu Wort. Initiiert haben das Projekt Anton Willers, der bei der Oldenburgischen Landschaft ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, sowie die Mitarbeiterin Sarah-Christin Siebert. Mittlerweile sind fünf Folgen aufgenommen worden, drei davon können seit Dienstag online abgerufen werden. Siebert erklärt den Hintergrund des Projektes: "Mit dem Podcast möchten wir Ehrenamtlichen der Region eine bessere Plattform bieten". Ziel sei es, mit den vorgestellten Personen die Identität des Oldenburger Landes zu stärken. Die ersten Folgen seien wegen der Corona-Pandemie nur mit Mitarbeitern der Oldenburgischen Landschaft aufgenommen worden, sagt Willers. Interviewpartner sei zum Beispiel der Geschäftsführer Dr. Michael Brandt gewesen. Im Interview gehe es um die Kulturarbeit der Geschäftsstelle. Mittelfristig solle aber auch mit externen Personen aus dem Oldenburger Land gesprochen werden, um ein Gesamtbild zu vermitteln, meint Willers. "Es ist eine tolle Idee, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die normalerweise diese Plattform nicht haben". Dann kämen auch Menschen aus dem Oldenburger Münsterland zu Wort, bestätigt Siebert. So seien Gespräche mit Vertretern der Zitadelle Vechta oder einer Gästeführerin des Oldenburger Münsterlandes geplant. Zudem solle der Naturschutz am Dümmer beleuchtet werden, Themen aus dem Cloppenburger Raum wären das Freilichtmuseum und Friesoythe als Eisenstadt. "Der grobe Zeitplan sieht vor, dass wir mit den Themen bis Januar fertig sind", erklärt Siebert. Der Landschaftspräsident Professor Dr. Uwe Meiners lobt die Podcast-Initiative von Willers und Siebert: "Es ist eine tolle Idee, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die normalerweise diese Plattform nicht haben". Eine Podcast-Folge orientiere sich immer an drei zentralen Fragen, erläutert Willers: "Was ist für Sie persönlich Heimat?", "Was tun Sie ganz persönlich, damit Sie im Oldenburger Land weiterhin besser leben können?" und "Wo ist Ihr Lieblingsort im Oldenburger Land?". Der jeweilige Lieblingsort des Gesprächspartners werde dann auf einer Karte vermerkt (siehe Foto). Willers beschreibt den Vorteil von Podcasts so, dass sich durch das bloße Hören bequem bei anderen Tätigkeiten wie dem Putzen Wissen angeeignet werden könne. Und Siebert hebt hervor, dass es für die Interessierten "einfach nett" wäre, mal die Stimmen der Beteiligten zu hören. Die nächste Folge solle am 31. August veröffentlicht werden, sagt Siebert. Dort gehe es dann im Gespräch mit Stefan Meyer, ebenfalls Mitarbeiter der Oldenburgischen Landschaft, um die Sprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch. "Möglichst zwei Folgen pro Monat möchten wir produzieren", erhofft sich Siebert. Eine Folge solle es aber mindestens sein.Gespräch mit Personen aus dem Oldenburger Land
Drei zentrale Fragen pro Folge
Nächste Folge am 31. August mit Stefan Meyer
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