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Heimatverein Garrel hat neuen Vize-Vorsitzenden

Nach einem Jahr Pause durfte sich der Heimatverein Garrel endlich wieder zur Generalversammlung treffen, bei der auch gleich Wahlen anstanden.

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Neuer Vorstand mit Bürgermeister Thomas Höffmann: Wolfgang Tönnies (von links), Michael Wendeln, Agnes Meyer, Volker Hermann, Thomas Höffmann, Günter Buschenlange, Rita Otten, Markus Kemper, Hans Gehlenborg, Bernd Hackstedt und Rolf Tapken. Foto: Heimatverein

Neuer Vorstand mit Bürgermeister Thomas Höffmann: Wolfgang Tönnies (von links), Michael Wendeln, Agnes Meyer, Volker Hermann, Thomas Höffmann, Günter Buschenlange, Rita Otten, Markus Kemper, Hans Gehlenborg, Bernd Hackstedt und Rolf Tapken. Foto: Heimatverein

Der Heimatverein Garrel hat einen neuen Vize-Vorsitzenden. Den Posten übernimmt Professor Dr. Markus Kemper. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Mitgliederversammlung.

Vorsitzender bleibt Günter Buschenlange, der auch den Vorsitz des Arbeitskreises Geschichte, Chronik, Bildgut, Auswanderer innehat. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Agnes Meyer (Schriftführerin), Wolfgang Tönnies (Kassenwart), Hans Gehlenborg und Bernd Hackstedt (beide Beisitzer), Rolf Tapken (Vorsitzender des Arbeitskreises "Dörpblatt"), Maria Blömer (Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur, Brauchtum und plattdeutsche Sprache) sowie Rita Otten (Vorsitzende des Arbeitskreises "Tanzgruppen").

Günter Buschenlange freute sich, dass die Generalversammlung nach einem Jahr Pause wieder stattfinden konnte. Als Ehrengäste begrüßte er Pfarrer Paul Horst, Bürgermeister Thomas Höffmann und Ehrenbürgermeister Rudi Bley. In seinem Jahresbericht verwies Buschenlange auf Veranstaltungen, die bis auf wenige Ausnahmen wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden konnten. Der Vorstand sei in dieser Zeit jedoch nicht untätig gewesen. Die Archivgruppe treffe sich nach einer Zwangspause wieder regelmäßig und arbeite daran, mithilfe alter, wertvoller Dokumente die Geschichte des Ortes Garrel zu erhellen. 

Arbeit der Familienforscher wird über Gemeindegrenzen hinaus wahrgenommen

Die vor 2 Jahren gegründete „Sütterlingruppe“ transkribiere alte Schriftstücke und Briefe. "Bei einem Arbeitstreffen im Staatsarchiv in Oldenburg wurden etliche Seiten aus alten Registern abgeschrieben oder abfotografiert, um sie nach und nach auszuwerten und in diversen Veröffentlichungen zusammenzufassen", erzählte Buschenlange und ergänzte stolz, dass auch die Arbeit der Familienforscher über die Gemeindegrenzen hinaus wahrgenommen werde. Das Interesse sei groß, viele meldeten sich auch, um mitzuhelfen.

Mit der Geschäftsführung und dem Vorstand des OM-Heimatbundes sei eine engere Zusammenarbeit verabredet worden. Unter anderem gehe es um die Neugestaltung der Homepage und den Auftritt in den sozialen Medien. Derzeit werde ein neues Logo erstellt. "Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Gemeinde Garrel hinsichtlich Archivierung und Geschichte wurde intensiviert und weiter vorangetrieben", berichtete Buschenlange. Er sei dankbar dafür, dass Bürgermeister Thomas Höffmann immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Heimatvereins habe. 

Geplante Tour durch den mittleren Westen der USA ist der "Renner"

Buschenlange betonte, wie wichtig es für die Geschichte der Gemeinde Garrel sei, alte, vielleicht unleserliche oder auf den ersten Blick uninteressant erscheinende Dokumente dem Heimatverein zu übergeben, um darin enthaltene Informationen oder sogar verborgene Schätze für die Nachwelt festzuhalten. 

Zudem warb Buschenlange noch für demnächst anstehende Veranstaltungen, etwa der Morgenwanderung mit Dirk Faß im Hegeler Wald mit anschließendem Frühstück in Meyers Gasthaus in Huntlosen am 30. April. Am 25. Juni findet eine Halbtagesfahrt nach Lohne zum Industriemuseum und zur Galerie Luzie Uptmoor statt. Vom 1. bis 4. September geht es für vier Tage ins nördliche Saarland. Der "Renner" sei die vom 31. August bis 13. September geplante Tour durch den mittleren Westen der USA. Es gebe dazu bereits sehr viele Anmeldungen und Vormerkungen aus dem ganzen Landkreis. 

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