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Gemeinde Barßel will in Gesamtschule investieren

Die Politik sieht dringenden Sanierungsbedarf. Über die Vorgehensweise sind dich die Ratsfraktionen noch nicht einig.

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Ortsbegehung: Einen Überblick über den schlechten Zustand zum Eingansbereich der IGS in Barßel verschafften sich die Mitglieder des Schulausschusses. Foto: M. Passmann

Ortsbegehung: Einen Überblick über den schlechten Zustand zum Eingansbereich der IGS in Barßel verschafften sich die Mitglieder des Schulausschusses. Foto: M. Passmann

Nicht gerade einen freundlichen Eindruck bietet der Zugang zur Integrierten Gesamtschule (IGS) im Schulzentrum Barßel an der Westmarkstraße. Die Beleuchtung ist in die Jahre gekommen. Überall Stolperfallen durch hoch gedrücktes Pflaster. Die Pflanzenbette sind verwildert und hohe Bäume werfen wenig natürliches Licht auf den Zugang zum Eingangsbereich. Die Kleinspielfelder verdreckt.

Für Außenstehende ist kaum zu erkennen, dass es hier zum Eingang der IGS geht. Dieses schlechte Bild soll sich noch in diesem Jahr ändern. Die Neugestaltung stellte der Mitarbeiter des Bauamtes der Gemeinde Barßel Hartmut Willhaus den Mitgliedern des Schulausschusses vor der Ausschusssitzung bei einer Besichtigung vor Ort vor.

Die Bauarbeiten kosten die Gemeinde viel Geld

An der Westmarkstraße wollen wir den Eingangsbereich beidseitig mit massiven, halbrunden Mauerwerksblöcken hervorheben und die Aufschrift „IGS anbringen“. Die Zuwegung erfolgt in gerader Linie auf das Schulgebäude“, so Willhaus. Um die Zuwegung nicht zu eintönig wirken zulassen, sollen an markanten Stellen andersfarbige Pflasterstreifen eingebaut werden. Außerdem ist die Errichtung eines Soccerfeldes zur Größe von 13 mal 25 Meter geplant. „Das war der Wunsch der Schulleitung“, so Willhaus. Der Soccerplatz soll nicht nur von den Schülern, sondern auch für Allgemeinheit genutzt werden.

Rund 255.000 Euro will sich die Gemeinde Barßel diesen Spaß kosten lassen. "Das Konzept ist schlüssig und wir sollten die Neugestaltung so schnell wie möglich in Angriff nehmen, damit der schlechte Zustand beseitigt wird", meinte Ratsherr Johannes Geesen (CDU). Zudem regte Geesen an, für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen.

"Wir hatten von der SPD-Fraktion schon 2017 ein Gesamtkonzept für den gesamten Eingangsbereich von Schule, Sporthalle und Hafenbad angeregt. Wir machen alles in einem Rutsch, als jetzt nur wieder ein Teilstück. Scheinbar gibt es das Gesamtkonzept nicht", meinte die SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Nüdling. Außerdem fehlten Nüdling entsprechende Parkplätze für Menschen mit Behinderung und Rettungswagen.

Dem Ansinnen von Nüdling kann Ratsherr Geesen nichts abgewinnen

"Nein, das Gesamtkonzept gibt es nicht. Dafür müßten wir bedeutend mehr Geld in die Hand nehmen. Aber wir sollten jetzt den ersten Schritt vornehmen und dann weiterplanen", so Willhaus.

Dem Ansinnen von Nüdling konnte Ratsherr Geesen nichts abgewinnen. "Wir sollten dieses Projekt jetzt umsetzen und den Eingangsbereich ordentlich sanieren. Bei einem Gesamtkonzept würde wieder alles zerreden und zum jetzigen Zeitpunkt ist das auch nicht finanzierbar", so Geesen. Unterstützung gab es von Ratsherrn Josef Wagner (BFB). "Das ist ein erster guter Einstieg in die gesamte Sanierung der Eingangsbereiche. Eine Aufwertung für das Schulzentrum", so Wagner. Neben kleinen Änderungswünschen wurde der vorgestellten Umsetzung der Neugestaltung zugestimmt.

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