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Ferienpark Landal in Molbergen darf sich vergrößern

Der Gemeinderat hat grünes Licht für den geplanten Bau eines Bürogebäudes und einer Lagerhalle gegeben. Neuigkeiten gibt es dabei auch für die Peheimer Ortsmitte.

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Erweiterung geplant: Hier möchte der Betreiber des Ferienparks Landal ein Bürogebäude und eine Lagerhalle errichten. Foto: Landwehr

Erweiterung geplant: Hier möchte der Betreiber des Ferienparks Landal ein Bürogebäude und eine Lagerhalle errichten. Foto: Landwehr

Der Rat der Gemeinde Molbergen hat grünes Licht für den Plan der Firma Intour Feriendorf Dwergte GmbH & Co. KG als Betreiberin des Landal Ferienparks gegeben, westlich ihres Zentralgebäudes in Dwergte am Waldmeisterweg 1 eine Lagerhalle mit Büro-, Aufenthalts- und Sanitärräumen zu bauen.

Auch für die Änderung des Bebauungsplanes in der Ortsmitte Peheims gab es in der Sitzung Zustimmung. Dort soll eine als Gewerbegebiet ausgewiesene Fläche zum Dorfgebiet umgewandelt werden. Das Areal war nie von  Gewerbebetrieben genutzt worden. Zudem ist an der Linderner Straße inzwischen ein Gewerbegebiet entstanden.

Keine Einwände der Träger öffentlicher Belange

Die Beschlüsse im Detail: Im Zuge der 5. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 „Dwergter Sand III“ soll am Ferienpark eine Fläche für Gemeinschaftsstellplätze in eine flexibler nutzbare Sondergebietsfläche umgewidmet werden, in der verschiedene zentrale Einrichtungen, die der Versorgung der umliegenden Ferienhausgebiete dienen, zulässig sein sollen. Stellplätze bleiben aber möglich. 

Konkret möchte der Landal-Ferienpark hier eine Lagerhalle mit Büro-, Aufenthalts- und Sanitärräumen errichten. Die hierfür vorgesehene Fläche sei als Fläche für Gemeinschaftsstellplätze (GSt) innerhalb des Sondergebietes für Ferienhäuser festgesetzt. Dort seien solche Gebäude nach Rücksprache mit dem Landkreis Cloppenburg derzeit nicht zulässig, weshalb eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich sei, so der 1. Stellvertreter, Andreas Unnerstall. Da die Träger öffentlicher Belange keine wesentlichen Einwände geäußert hatten, war sich der Rat einig und stimmte der Änderung zu.

Die ursprünglichen Pläne sind überholt

In Peheim-Ortsmitte sollen im Rahmen der Nachverdichtung die eingeschränkten Gewerbegebietsflächen südlich der St.-Anna-Straße und der südöstlich vorgelagerte Pflanzstreifen überplant und stattdessen entsprechend der prägenden angrenzenden Nutzung als Dorfgebiet festgesetzt werden. Andreas Unnerstall erläuterte, dass die hier vor vielen Jahren angestrebte Entwicklung aus heutiger Sicht überholt sei. Durch die Ausweisung eines Gewerbegebietes an der Linderner Straße sei die Entwicklung eines rein gewerblichen Bereiches in diesem Teil Peheims bis heute nicht eingetreten und aus Sicht der Ortsentwicklung auch nicht mehr sinnvoll. Das sahen die Ratsmitglieder ebenso.

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