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Eisschwimmer starten in Ramsloh ohne Frost ins Jahr

Die "Pinguins" Saterland treffen sich zum Baden am Hollener See.  Vor dem Gang ins kühle Nass wärmen die Schwimmer sich auf.

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Bei Dauerregen und 6 Grad Wassertemperatur am Hollener See: Die Mitglieder der Eisschwimmer-Gruppe "Pinguine" freuen sich über ihr erstes Badeerlebnis im neuen Jahr. Foto: Weers

Bei Dauerregen und 6 Grad Wassertemperatur am Hollener See: Die Mitglieder der Eisschwimmer-Gruppe "Pinguine" freuen sich über ihr erstes Badeerlebnis im neuen Jahr. Foto: Weers

Dauerregen, kalter Wind und eine Wassertemperatur von höchstens 6 Grad Celsius. Keine guten Voraussetzungen für Freizeitsportler, um durch Lauf- oder Schwimmübungen gesund und fit ins neue Jahr zu starten. Für die Eisschwimmer-Gruppe „Pinguins“ Saterland sind dies aber fast schon ideale Bedingungen. Ihnen ist sogar etwas zu warm und es fehlte den Teilnehmern beim Anbaden am Sonntag im Hollener See in Ramsloh noch ein wenig Eis zum perfekten Jahresauftakt.

Im vergangenen Jahr hatte sich die Eisschwimmgruppe gegründet. Hervorgegangen sind die „Pinguins“ aus den winterlichen Eisschwimmern der DLRG und vielen weiteren nicht vereinsgebundenen Eisschwimmern, die auch bisher schon dem winterlichen Schwimmen im Hollener See frönten.

"Wir haben etwas auf die Beine gestellt, was nicht alltäglich ist."Leonhard Hanekamp

Zusammengeführt hat sie der Gründer der DLRG Saterland, der Scharreler Leonhard Hanekamp, der selbst bereits seit mehr als 40 Jahren diesem Hobby nachgeht. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntagmorgen zwischen 10 und 11.30 Uhr, egal wie kalt der Hollener See auch sein mag, um sich in das kühle Nass zu begeben. „Wir haben etwas auf die Beine gestellt, was nicht alltäglich ist“, so Hanekamp.

Die Eissschwimmer-Gruppe umfasst derzeit 31 Personen aller Altersgruppen. Auch die Jüngsten haben den Spaß am Eisbaden entdeckt. „Gleich sechs unserer Mitglieder sind um die 10 Jahre alt“, sagt Andreas Klann, Terminkoordinator der Gruppe, nicht ohne Stolz. „Das Eisschwimmen dient der Selbstwertbestätigung. Wer einmal bei uns mitgemacht hat, der kommt auch wieder“, sagt Hanekamp. „Bei mir waren es gesundheitliche Gründe, die mich zum Mitmachen bewegt haben. Eisschwimmen stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Physis“, betont Klann. „Seitdem ich Eisschwimmen betreibe, habe ich keine Erkältung mehr gehabt“, ergänzt Hanekamp.

Es gibt eine fahrbare Saune, in der 24 Personen Platz finden

Einige der Eisschwimmer laufen vor dem Sprung ins Wasser noch ein paar Runden um den See. So wollen sie sich vorher aufwärmen. Liebend gerne hätte die Gruppe bereits ihre fahrbare Sauna in Betrieb genommen, in der 24 Personen Platz finden. Nach den Worten von Leonhard Hanekamp soll dies noch in diesem Jahr geschehen.

Üblicherweise treffen sich die Mitglieder nach dem Eisschwimmen noch in den Räumlichkeiten am Hollener See zu Tee und Kuchen. Doch das ist zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Derzeit gehen die Teilnehmer des Eisschwimmens zeitlich versetzt und in kleinen Gruppen ins Wasser.

„Wir sind eine Interessengemeinschaft, kein Verein“, betont Klann. Brennholz für die Sauna sowie Tee und Kuchen finanzieren die Mitglieder durch Geld- oder Sachspenden selbst. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Interessierte können sich bei Andreas Klann (Telefon 0152/38971873) melden.

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