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Diese Bakumer Straßen werden 2023 ausgebaut

Die Politik hat sich mit reparaturbedürftigen Straßen und Wegen im Gemeindegebiet auseinandergesetzt. Vor allem in Vestrup soll kommendes Jahr einiges gemacht werden.

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Symbolfoto: dpa/Woitas

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Im kommenden Jahr werden wieder mehrere Straßen und Wege in der Gemeinde Bakum ausgebaut. Die Mitglieder des Straßen- und Gebäudeausschusses beschäftigten sich in ihrer jüngsten Sitzung mit dem Ausbauprogramm. So sollen unter anderem vier Straßen in Vestrup in Angriff genommen werden. Ein Überblick:

Erstmalig sollen zwei zusammenhängende Genossenschaftswege in der Bauerschaft Hausstette als Schlackenwege ausgebaut werden. Diese beantragte zuvor der Realverband Hausstette. Konkret handelt es sich dabei um Teilstücke der Genossenschaftswege Nr. 61 „Noa'n Brauk“ (250 Meter) und Nr. 53 (400 Meter). Letzterer schließt an „Noa'n Brauk“ an und verläuft parallel zum Bruchbach Richtung Bakum. Die Ausbaulänge beträgt insgesamt rund 650 Meter. Die Gemeinde Bakum beteiligt sich an den Gesamtkosten mit dem Anteil der Schlackenkosten in Höhe von insgesamt 6973,88 Euro. Die Transportkosten, die Kosten für den Einbau sowie für das Freischneiden des Lichtraumprofils in Teilbereichen trägt der Antragsteller.

Vor allem in Vestrup soll man tätig werden

Darüber hinaus beschäftigten sich die Ausschussmitglieder mit weiteren Ausbauanträgen aus den Bauerschaften und legten fest, in welcher Reihenfolge diese ab dem kommenden Jahr abgearbeitet werden sollen. Bauamtsmitarbeiter Siegbert Südkamp schlug zudem vor, sich hinsichtlich der Ausbaubreite am Bestand zu orientieren.

Gestartet werden soll mit dem Genossenschaftsweg Nr. 28 „Up’n Rao“ in Vestrup. Auf einer Länge von rund 600 Metern soll die Straße vom namenlosen Genossenschaftsweg Nr. 34 bis zur Landesstraße L 837 „Hochelstener Straße“ ausgebaut werden. Die Kosten betragen etwa 162.000 Euro, der Anliegeranteil liegt bei 60 Prozent.

In unmittelbarer Nähe geht es in Vestrup weiter: Der parallel zur Hochelstener Straße verlaufende, namenlose Genossenschaftsweg Nr. 4 soll auf einer Länge von 730 Metern ab dem Weg „Up n Rao“ bis zum ebenfalls namenlosen Genossenschaftsweg Nr. 6 ausgebaut werden. Die Kosten betragen etwa 197.100 Euro, der Anliegeranteil liegt bei 60 Prozent.

Ein Vorschlag der Bakumer Gemeindeverwaltung ist der Ausbau der Gemeindestraße Nr. 27 „Rhaden“ in Südholz auf einer Länge von 270 Metern ab dem namenlosen Genossenschaftsweg Nr. 73 bis zur Stadtgrenze Lohne. Werner Beckermann (CDU) regte in diesem Zusammenhang an, mit der Stadt Lohne über den Ausbau der Straße zu sprechen. Die Kosten betragen rund 72.900 Euro, der Anliegeranteil liegt bei 20 Prozent.

Künftig mehr Geld für Reparaturen

Zwei weitere Straßen sollen in Vestrup in Angriff genommen werden – zwei Abschnitte der Straße Feldkamp. Zum einen die Gemeindestraße Nr. 49 zwischen Feldkamp 8 und Feldkamp 11 auf einer Länge von 650 Metern. Die Kosten betragen 175.500 Euro, der Anliegeranteil beträgt 60 Prozent. Zum anderen die Gemeindestraße Nr. 51 ab Höhe Sägewerk Lampe bis etwa zum Windpark auf einer Länge von etwa 1045 Metern. Es wird laut Verwaltung aufgrund von erforderlichen Erdarbeiten mit einem erhöhten Mehraufwand gerechnet. Die Kosten betragen 386.650 Euro, der Anliegeranteil liegt bei 30 Prozent.

Zuletzt soll sich mit einem weiteren Vorschlag der Gemeindeverwaltung beschäftigt werden. Ausgebaut werden soll die Gemeindestraße Nr. 25 „Ricklage“ in Südholz auf einer Länge von etwa 850 Metern ab Höhe Ricklage 1/ Südholzer Ring bis Ricklage 5a. Die Kosten werden auf 229.500 Euro geschätzt, der Anliegeranteil liegt bei 60 Prozent.

Schließlich folgten die Ausschussmitglieder der Empfehlung der Gemeinde, die jährlichen Haushaltsmittel für die Instandsetzung der Schlackewege um 800 Euro auf insgesamt 6300 Euro zu erhöhen. Wie Siegbert Südkamp dazu erklärte, orientiert sich die – alle 5 Jahre neu festgelegte – Budgetierung an den tatsächlich ausgebauten Wegen. Bis September 2022 wurden – seit 2017 – weitere 3145 Meter Schlackenwege ausgebaut. Somit ergibt sich ein Schlackenwegenetz in der Gemeinde Bakum von mittlerweile 59.183 Metern.

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