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Die A1 wird ab Freitagabend wieder zum Nadelöhr

Die nächste Autobahnbrücke wird abgerissen. Dieses Mal ist die Überführung der Bundesstraße 214 im Bereich der Anschlussstelle Holdorf an der Reihe. Bis Sonntagnachmittag ist Stau programmiert.

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Der nächste Brückenabriss steht an: 6 Bagger haben zuletzt Ende Oktober die einstige Überführung der Landesstraße 76 (Hörsten) über die A1 abgerissen und zerlegt. Archivfoto: Berg

Der nächste Brückenabriss steht an: 6 Bagger haben zuletzt Ende Oktober die einstige Überführung der Landesstraße 76 (Hörsten) über die A1 abgerissen und zerlegt. Archivfoto: Berg

Autofahrer müssen auf der A1 und auf der Bundesstraße 214 bei Holdorf am Wochenende (25. bis 27. November) mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Grund dafür ist der nächste Abriss einer Autobahnbrücke: Dieses Mal ist die Überführung der B214 an der Anschlussstelle Holdorf an der Reihe. Wie bereits berichtet, müssen insgesamt 11 Autobahnbrücken im Landkreis Vechta abgerissen und neu gebaut werden. 9 weitere Überführungen werden saniert.

Die ersten Vollsperrungen auf der A1 hat es bereits gegeben – zuletzt ist eine Brücke im Bereich Neuenkirchen-Vörden abgerissen worden. Die Folge waren kilometerlange Staus. Ein Szenario, auf das sich Autofahrer nun in Holdorf einstellen müssen. Die Brücke muss deshalb weichen, weil sie nicht breit genug für den sechsspurigen Ausbau der A1 ist.

Los geht's mit den Arbeiten am Freitagabend (25. November) um 22 Uhr. Das teilt die Autobahngesellschaft Westfalen mit. Ab diesem Zeitpunkt wird der Verkehr auf der A1 in beide Fahrtrichtungen abgeleitet.

Die Umleitungen: Sie führen in Richtung Bremen ab Holdorf über die U9 bis zur Anschlussstelle Lohne/Dinklage. In Richtung Dortmund wird der Verkehr ab Holdorf über die U58 bis zur Anschlussstelle Neuenkirchen/Vörden geführt.

Das Ziel: Am Sonntag (27. November) soll die Autobahn um 14 Uhr wieder freigegeben werden. Im 3-Schichten-Betrieb sollen 6 Bagger die Brücke in Einzelteile zerlegen. Die Trümmer werden mit Lastwagen – es sind geschätzt etwa 250 Ladungen – abtransportiert.

Die Behelfsbrücke für den Verkehr auf der B214 ist bereits Ende Oktober errichtet worden. Archivfoto: M. NiehuesDie Behelfsbrücke für den Verkehr auf der B214 ist bereits Ende Oktober errichtet worden. Archivfoto: M. Niehues

Der Bau der neuen Brücke wird voraussichtlich ein Jahr dauern. Während dieser Zeit wird der Verkehr auf der Bundesstraße mit einer Behelfsbrücke über die A1 geführt. Diese Ersatzbrücke ist bereits Ende Oktober errichtet worden. 

Der komplette Ausbau der A1 von 4 auf 6 Spuren zwischen Lohne/Dinklage und Bramsche soll 2025 abgeschlossen werden. Er schließt die letzte Lücke einer durchgehenden 6-streifigen Autobahn zwischen dem Kreuz Lotte/Osnabrück und dem Dreieck Ahlhorner Heide.

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