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Der SV Viktoria Elisabethfehn hat sein neues Vereinsheim eingeweiht

Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Rund 200 Gäste aus Sport, Vereinen, Politik und Verwaltung waren bei der Eröffnung mit von der Partie.

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Gottes Segen darf nicht fehlen: Von den Geistlichen in der Gemeinde Barßel wurde das neue Vereinsheim des Sportvereins Elisabethfehn eingeweiht. Foto: C. Passmann

Gottes Segen darf nicht fehlen: Von den Geistlichen in der Gemeinde Barßel wurde das neue Vereinsheim des Sportvereins Elisabethfehn eingeweiht. Foto: C. Passmann

Im Beisein von rund 200 Gästen aus Sport, Vereinen, Politik und Verwaltung wurde am vergangenen Wochenende das neue Vereinsheim des Sportvereins Viktoria Elisabethfehn (SVE) an der Schleusenstraße eingeweiht. Den kirchlichen Segen dazu gab es von den Pastören in der Gemeinde Barßel, Sabine Feuerhake, Anil Bandi und Kai-Uwe Marquard. Aber nicht nur für den Neubau, sondern auch der zukünftige neue Sportplatz erhielt Weihwasser.

In seiner Eröffnungsrede skizzierte Vorsitzender Wilhelms Kassens den Bau des Vereinsheimes. Von der Planung, Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung. Er erläuterte den Gästen zudem, warum man sich im Vorstand für einen Neubau entschlossen habe. Schlicht und einfach: Weil das bisherige Zuhause der Sportlerinnen und Sportler nicht mehr tragbar gewesen sei. Der SVE-Vorsitzende hob dabei die vielen Eigenleistungen der Sportler und Mitglieder sowie die Unterstützung durch Sponsoren und Spender hervor.

Der SVE musste viele Hürden für den Bau überwinden

„Ohne diese Ehrenamtlichen und die Gönner des Vereins, hätten wir den Bau nicht realisieren können“, so Kassens. „Aber insbesondere auch nicht ohne die kräftige finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Barßel, den Landkreis Cloppenburg und den Kreissportbund Cloppenburg“, so der Vorsitzende weiter. Immerhin belaufen sich die Kosten des Neubaus auf rund 600.000 Euro. Von einem wahren Schmuckstück sprach Barßels Bürgermeister Nils Anhuth. „Es ist ein modernes, optisch ansprechendes und energetisch zeitgemäßes Clubhaus, das künftig das Epizentrum des Vereinslebens wird“, so Anhuth. Gleichwohl habe der Verein viele Hürden und Herausforderungen meistern müssen: Einwerben von Fördermittel, Behördengänge oder Preisentwicklung.

„Ein solches Großprojekt wie dieses lasse sich nur als Gemeinschaftsaufgabe wuppen – hier haben viele engagierte Personen an einem Strang gezogen, so soll es sein“, lobte Barßels Bürgermeister. Den ehrenamtlichen Einsatz hob auch der Vorsitzende des Kreissportbundes, Dr. Franz Stuke, ebenso hervor, sowie die Führungsqualitäten des Vorsitzenden Wilhelm Kassens. Für den Niedersächsischen Fußballverband (NFV), Kreis Cloppenburg, gratulierte Vorsitzender Manfred Südbeck zum neuen Vereinsheim und schenkte drei Fußbälle aus der Serie, die auch beim Champions-League-Finale zum Einsatz kamen. Das passe, so Südbeck, denn mit dem neuen Vereinsheim spielten die Elisabethfehner in der Champions League.

Benachbarte Sportvereine richteten Glückwünsche aus

Es sprachen auch viele Vereinsvertreter und benachbarte Sportvereine Glückwünsche aus und hatten Geschenke mitgebracht. So gab es beispielsweise vom Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn (OVE) einen Betrag von 1000 und vom Flohmarktgremium 5000 Euro. Der Förderkreis des SVE hatte „Bausteine“ verkauft und damit einen Erlös von 5060 Euro erzielt. Nach den Reden stieg die Einweihungsparty. Im Rahmen der Feierlichkeiten rollte am Samstag ein Jugendturnier auf dem grünen Rasen und auf dem Kleinfeld ein Fußball-Juxturnier ab. Am Schlusstag, dem Sonntag, lockte der Frühschoppen mit musikalischer Begleitung der Jugendschützenkapelle Tell Hollen viele Besucher an und Spaß gab es beim „Spiel ohne Grenzen“.

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