Den Kommunen geht das Streusalz aus
Das Land hingegen meldet, dass derzeit keine Einschränkungen beim Winterdienst zu erwarten sind.
Anke Hibbeler | 30.01.2026
Das Land hingegen meldet, dass derzeit keine Einschränkungen beim Winterdienst zu erwarten sind.
Anke Hibbeler | 30.01.2026

Symbolfoto: dpa/Pleul
Nach der Stadt Lohne, die sich unlängst mit einer Videobotschaft an ihre Bürgerinnen und Bürger gewandt hat, weisen nun auch weitere Kommunen aus dem OM darauf hin, dass die Streusalzvorräte zu Ende gehen. Sollten die aktuellen Wetterverhältnisse in den kommenden Tagen anhalten, könne es notwendig werden, den Einsatz von Streusalz zu priorisieren, heißt es etwa in einer Mitteilung aus dem Dinklager Rathaus. „In diesem Fall würden zunächst die Hauptverkehrsstraßen, wichtige Verbindungsachsen sowie besonders sicherheitsrelevante Bereiche behandelt.“ Ähnlich ist die Botschaft aus dem Cloppenburger Rathaus. Von Samstag (31. Januar) an werde vorrangig im Stadtkern gestreut. In den Außenbezirken hingegen werde zwar geräumt, gestreut werden jedoch nur noch wichtige Kreuzungen und bekannte Unfallschwerpunkte. Salz-Nachschub sei bestellt. Eine erste Lieferung werde für die kommende Woche erwartet, sei aber noch nicht verbindlich zugesagt. Falls nötig, weiche der Bauhof bei Eisglätte auf andere abstumpfende Streumittel aus, schreibt die Cloppenburger Verwaltung. Eine vorsichtige Entwarnung gibt hingegen das Land. Derzeit gebe es keine Einschränkungen beim Winterdienst auf den Bundes-, Landes- und den von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) betreuten Kreisstraßen in Niedersachsen, hieß es Freitagvormittag aus Hannover. Anders als viele Kommunen oder Landkreise könne das Land den hohen Verbrauch abpuffern, selbst wenn Streusalzlieferungen den Verbrauch nicht vollständig decken. Grund sei die Vielzahl und Größe der Lager, auf die zurückgegriffen werden könne. Die Salzlager der Landesbehörde seien am Freitagvormittag mit rund 41.000 Tonnen noch zur Hälfte gefüllt.41.000 Tonnen Streusalz im Lager
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