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Das 35. Pähmer Dörpblatt ist jetzt fertig

Das Dorfblatt ist ein ständiges Kurz-Update der Chronik und soll die Peheimer auf dem Laufenden halten. Auch neue Bewohner und ihre Häuser haben einen festen Platz in dem Heft.

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Dörpblatt ist Team-Arbeit: Die Mitglieder des Chronikausschusses des Peheimer Heimatvereins mit Ludger Niehaus, Josef Bünnemeyer, Hans Mählmann (Heimatverein), Claudia Brinkhus, Dora Büssing, Elisabeth Siemer, Clemens Westendorf (Heimatverein), Heiner Einhaus und Melanie Ostermann-Albers haben das Pähmer Dörpblatt fertiggestellt. Foto: Landwehr

Dörpblatt ist Team-Arbeit: Die Mitglieder des Chronikausschusses des Peheimer Heimatvereins mit Ludger Niehaus, Josef Bünnemeyer, Hans Mählmann (Heimatverein), Claudia Brinkhus, Dora Büssing, Elisabeth Siemer, Clemens Westendorf (Heimatverein), Heiner Einhaus und Melanie Ostermann-Albers haben das Pähmer Dörpblatt fertiggestellt. Foto: Landwehr

Bereits zum 35. Mal erscheint kurz vor Jahresschluss das „Pähmer Dörpblatt“. Auf 44 Seiten haben die Mitglieder des Chronikausschusses des Heimatvereins Peheim das Jahr 2021 aufgearbeitet. Das hat schließlich auch Tradition. 1986 erschien die erste Peheimer Chronik Peheims. 25 Jahre später, 2011, wurde sie überarbeitet. Aber seit 1987 trägt der Chronikausschuss die wichtigsten Ereignisse des Jahres zusammen und ruft sie im „Dörpblatt“ in Erinnerung.

Alle fünf Jahre – so auch in der aktuellen Ausgabe – zeigt das Redaktionsteam dabei auch die neuen Häuser und stellt die neuen Einwohner des Ortes vor. Das begründet der Chronikausschuss im Vorwort ihres reich bebilderten Blatts so: „Denn das Wissen voneinander und das Sich-Kennenlernen ist für eine Dorfgemeinschaft förderlich“.

Zwei Ereignisse heben die Autoren in besonderer Weise hervor. Einerseits konnte die Freiwillige Feuerwehr am 1. April ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Die Autoren des Dörpblatt stellen die Geschichte und die Entwicklung der Peheimer Wehr ausführlich dar. Höhepunkt der Feierlichkeiten sollte dann das Kreisfeuerwehrfest im Juni werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste diese Veranstaltung jedoch abgesagt werden.

Eine virtuelle Jagd, Geburten und Hochzeiten füllen die Notizen

Auf drei Seiten wird die Geschichte der Kriegergedächtnisstätte und die umfassenden Sanierung 2021 vorgestellt. Nach der Zerstörung der Kirche durch Bombenabwürfe englischer Kampfflugzeuge war die Kirche erst notdürftig instandgesetzt und 1953 durch einen Neubau einige 100 Meter entfernt ersetzt worden. 1962 wurde beschlossen, den Turm zu restaurieren und als Kriegergedächtnisstätte zu nutzen. Im Dörpblatt wird nun auch eine Kopie des Schriftstückes vorgestellt, das bei der ersten Umgestaltung zur Kriegergedächtnisstätte des 1852 erbauten ehemaligen Kirchturms 1962 in die Grundmauer eingeschlossen wurde.

Auf den Seiten „Uns fiel auf“ haben die Mitglieder des Chronikausschusses in Kurzform 39 kleine oder größere, wichtige und interessante Peheimer Ereignisse aufgeschrieben und teilweise mit Bildern gestaltet. Es gibt eine kurze Notiz zur virtuellen Taubenjagd des Hegerings, die auch ohne den gesellschaftlichen Höhepunkt, das Schüsseltreiben, 18.500 Euro für das Kinderhospiz Löwenherz erbrachte. Es gibt Notiz über die Grundschule, die im Schuljahr nach einer Elternbefragung Ganztagsschule werden soll. Auch, dass der Ort beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Platz 5 belegt hat, steht im Heft.

In Peheim wird viel gebaut

Aber es wird auch erwähnt, dass Elisabeth Thien und Mechtild Koopmann nach vieljähriger Tätigkeit im Kindergarten nun Rentnerinnen sind oder dass Luisa und Andreas Cordes Eltern von Drillingen wurden. Auch eine Familienchronik mit den Heiraten und den Geburten sowie den Sterbefällen 2021 enthält das kleine Heftchen. 18 Geburten sichern sicherlich den Fortbestand von Kindergarten und Grundschule.

In diesem Jahr wurden denn auch wie alle fünf Jahre die neuen Häuser und ihre Bewohner vorgestellt. Gerade in den letzten Jahren ist besonders im neuen Siedlungsgebiet „Westlich Markhauser Straße“ viel gebaut worden, so dass der Leser viele neue Gebäude und Familien kennenlernt.

Exil-Peheimer ordern das bebilderte Heft

Ein Rückblick auf die wegen der Corona-Pandemie relativ wenigen Veranstaltungen des Heimatvereins, auf die Arbeit der Rentnerarbeitsgruppe „Wi packt wat an“ und auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen speziell in Peheim, ein Silbenrätsel und Fotos von Einschulungen runden das Pähmer Dörpblatt ab und machen es für jetzige und auch für ehemalige Peheimer unverzichtbar. „Über 50 Exemplare werden regelmäßig von ehemaligen Peheimern bestellt“, wissen die Team-Mitglieder.

Das Heft, das von den Mitgliedern des Chronikausschusses mit Josef Bünnemeyer, Dora Büssing, Claudia Brinkhus, Heiner Einhaus, Ludger Niehaus, Melanie Ostermann-Albers, Elisabeth Siemer und Eva-Maria Niehaus zusammengestellt wurde, ist in einer Auflage von 500 Exemplaren erschienen und kostet 5 Euro und ist im Kiosk Rippe erhältlich. Dort liegt auch der kostenlose Peheimer Veranstaltungskalender 2022 aus.

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