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Cloppenburger Kegelclub sucht nach weiteren Mitgliedern

Alle 4 Wochen treffen sich die Kegler dienstags im Hotel Taphorn.  Die Geselligkeit und die Gemeinschaft stehen an 1. Stelle. Die Gruppe hofft auf mehr Interessierte, damit sie bestehen bleiben kann.

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Gekonnte Technik: Aloys Espelage auf der Kegelbahn im Hotel Taphorn. Foto: Hermes

Gekonnte Technik: Aloys Espelage auf der Kegelbahn im Hotel Taphorn. Foto: Hermes

Auf der Suche nach weiteren Mitspielern befinden sich Aloys und Agnes Espelage mit dem Kegelclub, der sich alle 4 Wochen dienstags ab 16 Uhr beim Hotel Taphorn trifft. "Uns ist die Gemeinschaft wichtig, und dabei kegeln wir noch ein bisschen“, erzählt Agnes Espelage. Mit dabei sind außerdem Paul Bley, Helene Uelsberg, Lilo Lukas und Georg Vaske. "Wichtig ist, dass die Kugel nach vorne rollt“, sagt Aloys Espelage mit einem Lachen.

Man merkt in der Runde sofort, dass der Spaß im Vordergrund steht. "Und einen Schlechten muss es auch geben“, meint Helene Uelsberg mit einem Augenzwinkern, als sie von ihren Würfen zurückkommt. Diese Rolle hat dann gleich der Autor dieser Zeilen übernommen. Mit zwei "Pudeln" bei der ersten Runde und auch sonst nur wenig umgefallenen Kegeln war das untere Niveau des Tages gleich mal festgelegt.

Ein "Pudel" kostet 10 Cent

Aber Ergebnisse zählen nicht, wichtiger ist der Austausch über das Erlebte in den 4 Wochen seit dem letzten Treffen. Jeder erzählt ein wenig. Zweimal im Jahr wird ein gemeinsames Essen geplant, einmal im Frühjahr und einmal zum Abschluss im Winter. Pro Termin werden dafür 3 Euro pro Person eingesammelt. Zudem gibt es kleine Strafbeträge: Ein "Pudel" kostet 10 Cent, und wer fünfmal die gleiche Zahl hintereinander kegelt, kann die anderen Teilnehmer mit je 20 Cent für die Gemeinschaft zur Kasse bitten.

Interessenten ab 60 Jahren können ganz zwanglos einfach beim nächsten Termin am 28. Juni vorbeischauen, Erfahrungen im Kegeln sind dabei keine Voraussetzung. "Es wäre zu schade, wenn das nicht mehr stattfinden kann“, so die Teilnehmer. Einige von ihnen sind schon seit Jahrzehnten im Kegeln aktiv. “Ich war schon bei einigen Wettkegeln in Lübeck dabei. Die Pokale stehen noch bei mir“, erzählt Georg Vaske. Auch Paul Bley freut sich immer auf die Termine. Er kegele bestimmt schon seit rund 40 Jahren. Auch Agnes und Aloys haben bereits viele Kegelbahnen gesehen, unter anderem haben sie im damaligen Schützenhof, bei Lohmann in Staatsforsten oder auch bei Vaske-Thölking in Elsten gespielt.

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