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Bei Lutter Birse mischt erstmals Spülmobil mit

Das Fest startete nach der Corona-Pause wieder voll durch. Allein zur Open Air Party am Samstagabend kamen 3000 Besucher.

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Die Party vor dem Partytower ist voll im Gange. Rund 3000 Feierwütige kamen Samstagnacht nach Lutten. Foto: HGV Lutten

Die Party vor dem Partytower ist voll im Gange. Rund 3000 Feierwütige kamen Samstagnacht nach Lutten. Foto: HGV Lutten

Nach der zwangsbedingten Corona-Pause der vergangenen 2 Jahre feierten die Lutter am Wochenende so ausgelassen wie vor der Pandemie ihre Birse.

Los gingen die Feierlichkeiten bereits am Freitagabend mit dem Fassbieranstich durch Bürgermeister Alfred Kuhlmann und dem HGV Vorsitzenden Ansgar Surmann. Kuhlmann zeigte sich dabei treffsicher und konnte das Bier schon nach drei Schlägen zum Laufen bringen. Dies freute vor allem die fast 600 Gäste, die zur Einstimmung zusammengekommen waren. Musikalisch untermalt wurde der Dorfgemeinschaftsabend vom gemischten Chor Cäcilia sowie dem Akustik-Duo Buddy and Soul.

Nach der pandemiebedingten Zwangspause war vor allem Veranstalter Stefan Surmann erfreut, dass die Feierlichkeiten wieder stattfinden konnten. „Das möchte ich nicht wieder haben. Der Re-Start war schwer, aber nun sind wir wieder im Flow und das Geschäft läuft“, informierte Surmann über den Betrieb des Festsaals. Auch der Dorfgemeinschaftsabend wurde wieder gut angenommen. „Mehr als vor Corona“, so Surmann. Dabei spielte besonders das Wetter dem Veranstalter des Open Air Events in die Hände. „Mehr geht nicht“, kommentierte dies Surmann.

Geschicklichkeit gefragt: Die Jugendfeuerwehr Lutten versucht es unter dem kritischen Blick von Schiedsrichter und Organisator der Spiele Pico Büssing (Mitte). Foto: MorthorstGeschicklichkeit gefragt: Die Jugendfeuerwehr Lutten versucht es unter dem kritischen Blick von Schiedsrichter und Organisator der Spiele Pico Büssing (Mitte). Foto: Morthorst

Am Samstagnachmittag ging das bunte Treiben weiter: Rund 20 Mannschaften starteten zum Wettkampfboßeln, während im Ortskern die Kirmes eröffnet wurde.

Das Highlight wartete jedoch am Abend: Die große Open Air Party mit zwei Bühnen und etwa 3000 Besuchern. Auf dem Tower heizten die DJs Two4Beats den Dancefloor auf, während DJ Schmunki auf der anderen Seite des Festgeländes mit Musik der 70er bis 90er die Besucher auf die Tanzfläche lockte.

Erwachsene kommen bei Wettkämpfen auf ihre Kosten

Eine große Neuerung war die erstmals eingerichtete Spülstraße für Gläser. Diese wurden nicht wie bei den vergangenen Veranstaltungen direkt im Bierwagen gewaschen, sondern eingesammelt und zentral im neuen Spülmobil professionell gesäubert. Die teure Anschaffung hatte Surmann schon lange auf seiner Wunschliste. Die Pandemie hatte dann den letzten Anstoß gegeben, die Investition zu wagen. Nun soll das neue Spülmobil auch im August auf dem Stoppelmarkt zum Einsatz kommen.

Bei herrlichem Sonnenschein klang die Birse am Sonntag mit einem Programm für die ganze Familie aus. Für die Kinder gab es den beliebten Spaß-Pass und tolle Attraktionen, wie verschiedene Hüpfburgen und Mini-Spiele. Finanziert wird das Kinderprogramm dabei aus den Eintrittsgeldern am Samstagabend. Dies hat zweierlei Vorteile, informiert Surmann. Zum einen werden die Gäste animiert schon frühzeitig zur Birse zu kommen und zum anderen kann den Kindern durch die Einnahmen ein großartiges Programm geboten werden.

Der Jungesellinnenabschied auf der Birse: Braut Janina aus Lutten nutzt die traditionelle Veranstaltung zum krönenden Abschluss des partyreichen Tages. Foto: MorthorstDer Jungesellinnenabschied auf der Birse: Braut Janina aus Lutten nutzt die traditionelle Veranstaltung zum krönenden Abschluss des partyreichen Tages. Foto: Morthorst

Die Erwachsenen kamen bei den Vereinswettkämpfen auf ihre Kosten. Sie wurden in diesem Jahr vom Tennisverein TV Lutten organisiert und beinhalteten diverse Geschicklichkeitsspiele, wie beispielsweise das Kugel-Labyrinth, das im Team gelöst werden musste. Danach folgte der Auftritt der Sambagruppe „Sambalaon“ aus Lohne.

Das Ende der Birse besiegelte traditionell die große Verlosung. Als Hauptgewinn gab es einen 500 Euro Reisegutschein. Der Gewinner des zweiten Platzes durfte sich über einen Tandem-Fallschirmsprung freuen und der Drittplatzierte ist Besitzer eines neuen Fahrrads.

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