Etwa 500 Teilnehmer haben am Samstag mit Bannern und Plakaten vorm Barßeler Rathaus gegen Rechtsextremismus und damit gegen die von Correctiv veröffentlichten Pläne des Potsdamer Treffens, Menschen mit Migrationshintergrund aus Deutschland zu deportieren, demonstriert. Unter dem Motto „Barßel zeigt Flagge gegen Rechtsextremismus – Die Menschenwürde ist unantastbar“ riefen die Veranstalter dazu auf, sich für die Demokratie einzusetzen und den Rechtsradikalen zu widersprechen.
„Bunt statt Braun“, „AfD? Nee!“, „Nazis hatten wir schon – war kacke“ oder „Barßel bleibt bunt“ war auf den Plakaten der Demonstranten auf dem Rathausvorplatz zu lesen. Zur gleichen Zeit waren in allen Ortsteilen Barßels Banner und Plakate mit dem Motto der Demo zu sehen.
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Foto: Passmann
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Foto: Passmann
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Foto: Passmann
Zur Veranstaltung hatte Organisationen und Vereine aus der Gemeinde Barßel unter Federführung des Pastorenehepaars der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Elisabethfehn, Wiebke und Thomas Perzul, aufgerufen. Zu den Unterstützern gehörten Kirchengemeinden sowie Schulen, Vereine und die politischen Gremien der Gemeinde Barßel. Aber auch Jugendliche sprachen sich gegen Hass aus und wünschten sich Frieden und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Sie alle warben für die Werte der Demokratie und für ein respektvolles und menschenfreundliches Miteinander.